@all Tubabläsers
am Kommenden Freitag ist die Tuba im Fifty on:
Liebe Freundinnen und Freunde des Geschichten-Kabaretts,
Ihr Pioniergeist ist gefragt
Mit den allerbesten Grüßen
Egersdörfer und Filsner: „Mündlich – Geschichten und Tuba“
Fränkisches Geschichten-Kabarett: skurril, surreal und doch so vertraut
Newcomer Matthias Egersdörfer in „Mündlich – Geschichten und Tuba“
Der Nürnberger Kabarettist Matthias Egersdörfer gastiert am Feitag (25. August, 20.00 Uhr) erstmals im Erlanger Theater fifty fifty. In seinem Programm „Mündlich – Geschichten und Tuba“ erzählt „Egers“ mit jeder Menge fränkischer Couleur Geschichten, die rechts und links der Pegnitz spielen. Dabei wird er auf der Tuba von dem Musiker Heinrich Filsner begleitet.
Ein Franke im Quatsch Comedy Club
Auch wenn Matthias Egersdörfer auf der Bühne alles andere als ein Schambolzen ist – eben genau diese frotzelnde fränkische Art macht ihn aus – schlagen dem Kabarettisten die Wogen der Begeisterung entgegen. Denn, mit seiner skurrilen Art Geschichten zu erzählen – und vor allen auch aufgrund seiner Themen, hat Egersdörfer einen Generationswechsel im Fränkischen Kabarett eingeläutet, der lange überfällig war. Und das kommt an. Auch bei den Preußen, dort war „Egers“ kürzlich im renommierten Berliner Quatsch Comedy Club zu Gast und begeisterte, neben Vera Deckers und Ole Lehmann, das Hauptstadtpublikum. Am Freitag, dem 25. August, startet Egersdörfer mit Musiker Heinrich Filsner die Tour zu seinem Programm „Mündlich – Geschichten und Tuba“ im Erlanger Theater fifty fifty, bevor er dann auf weiteren Stationen die Metropolregion entzücken will.
Als „fränkischer Polt“ geadelt
Seit einiger Zeit führt Matthias Egersdörfer, von Kollegin Claudia Bill mit der Bezeichnung „fränkischer Polt“ geradezu geadelt, durch die Nürnberger Comedy-Lounge im Gostenhofener Loft. Dabei liegen ihm schnelle und flache Pointen fern, er verzichtet aber nicht auf Tabus, an die sich kaum jemand in der Kabarettszene rantraut. Da bleibt den Zuschauern schon manchmal das Lachen im Hals stecken, oder es wird wieder geschluckt, um politisch korrekt zu bleiben. Mit seinem trockenen Humor, in dem er sprachlich fränkisch poltert, hin und wieder ausrastet und bei dessen wunderbar geschwungenen Erzählbögen sich bis zum Finale die Skurrilitäten immer mehr verdichten, lässt uns Egersdörfer an Geschichten aus seinem eigenen Kosmos teilhaben. Diese spielen ausnahmslos in Lauf, rechts und links der Pegnitz, denn dort ist „Egers“ aufgewachsen.
Prägnante Kindheitserlebnisse
Die Zuschauer erfahren unter anderem von magischen Hupen – diese rufen psychedelische Wahrnehmungen hervor, seltsamen Krankheiten die erst noch erfunden werden müssen, kindlichen Kaufhauserlebnissen und frustrierenden Detektivspielen. Überhaupt: Oft fließen in Egersdörfer Geschichten Kindheitserlebnisse ein. Dies macht vielen, bei aller Surrealität und Abgedrehtheit in den egersschen Erzählwerken, die Sache so vertraut. Heinrich Filsner liefert dazu auf der Tuba einen Klangteppich, der hervorragend zu Egersdörfer Erzählweise passt.
Filsner und „Egers“: psychedelisch
Deutscher Kurzfilmpreis 2003
Matthias Egersdörfer ist ein umtriebiger Künstler. Für die Ausstellung „Positionen und Tendenzen“, im Rahmen der WM 2006 in Nürnberg, hat er ein virtuelles Fußballlexikon mit über 1.400 Begriffen, natürlich im besten Fränkisch, erstellt. Die Miniaturfilme erfreuen sich einer riesigen Fangemeinde, genießen bereits Kultstatus und werden ausgiebig getauscht. Der Kurzfilm „Der Schüler“, der aus seiner Feder stammt, spielte zahlreiche Auszeichnungen ein. Unter andrem den ersten Preis beim Kurzfilmfestival Landshut und beim Rhode Island International Film Festival sowie den Sonderpreis der Jury beim Zagreb International Film Festival. Außerdem wurde der Film mit dem Deutschen Kurzfilmpreis 2003 (Kategorie: bis sieben Minuten) ausgezeichnet.
weiter Informationen auf
www.egers.de
Einer, der nicht auszog
Die Welt hat den Frankenspaß und den fränkischen Humor liebgewonnen, zumindest in der Form, als beide das Lachen mit weit aufgerissenem Maul, Hinterkopf im Nacken „Batsch’n in die Händ“ erlauben. Über Fitzgerald Kusz hingegen schmunzelt außerhalb Frankens kaum jemand. Da wurde es Zeit, dass einer wie der Egersdörfer ankommt und nonchalant den Mittelweg zwischen barschem Brüller und reizvoll amüsanter Anekdote vorausstapft. Während Heinrich Filsner den Kabarettisten, nicht Comedian, auf der Tuba begleitet, erzählt der „Egers“ aus seiner Kindheit, von seiner Hypochondrie und zahllosen unglaublichen Glaubensdingen aus dem Fränkischen. Offensichtlich so massenkompatibel, dass zum Beginn seiner Tour ein Auftritt im Quatsch Comedy !
cu at the egersdorfering....