
23.08.2006, 08:27
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AW: Re-Impact - Hölzer mit größten Preisverfall?
Zitat:
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Zitat von Lousy Defence
Hallo Sebastian,
irgendwie scheinst du ja auch etwas "eingenommen" zu sein bezüglich Re-Impact.
Eine "Voreingenommenheit" kann zum Beispiel dadurch entstehen, dass man mit dem Zeug überhaupt nicht vernünftig schießen kann (nun gut, vielleicht bin ich ja auch der einzige, dem das nicht gelingt). Dass die Hölzer bei den (Neu-)Preisen eigentlich von alleine Tischtennis spielen müssten, dies aber nun leider nicht tun, trägt vielleicht auch zur Voreingenommenheit mancher Spieler bei. 
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Zunächst einmal vorne weg muss ich sagen, dass die Rendler-Teile auch nichts für mich sind, und ich nie auf die Idee kommen würde eines zu kaufen. Aber ich kenne einige Spieler, die sind davon begeistert und spielen (zumindest schon mal rein psychologisch) besser damit.
Die Spieleigenschaften mit dem Preis in Relation zu setzen ist auf alle Fälle Unsinn. Der Preis ergibt sich aus dem Arbeitsaufwand (Handarbeit?!), ob es eine Spezialanfertigung ist, ..., und schlussendlich ob es Kunden gibt, die bereit sind soviel zu bezahlen. Offensichtlich gibt es Kunden, insofern ist der preis wohl auch okay.
Dass man mit so einem Holz automatisch besser spielt bezweifle ich sehr stark, obwohl es die Werbung natürlich suggeriert. Das tut aber die Werbung jedes anderen Herstellers genauso. Wer das glaubt ist einfach selber schuld.
Wenn ich mir z. B. das Butterfly Kreanga Carbon anschaue, dann kostet das auch schlappe 130 €, was ich für masslos überteuert halte. (Ich persönlich finde dieses Holz grauenhaft schlecht). Ich gehe aber davon aus, dass der Markt für dieses Holz sehr klein ist, weswegen es bald wieder verschwinden wird oder aber im Preis sehr stark reduziert werden muss.
Im Prinzip gibt’s ja eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder Rendler wird sich auf dem Markt mit seinen Preisen etablieren oder aber relativ schnell wieder verschwinden. So ist halt der Markt!
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