Zitat:
|
Zitat von MoechtegernJan-Ove
Ich denke, es liegt nicht so an der Stärke der Rotation des Aufschlags, sondern darin, wie man seine begrenzten Fähigkeiten einsetzt. Ich bringe verhältnismäßig wenig Rotation in meine Aufschläge (gerade mal genug, um den Gegner ernsthaft zu stören, aber wenn man aufpasst, ist es ein Kinderspiel, diese Rotation zurückzuspielen), aber wenn ich die Platzierung gut mache, ist da schon eine Erschwerung des Rückschlages für den Gegner. In diesem Punkt bin ich mit Mainzelman einer Meinung.
|
Du hast prinzipiell recht, vor allem mit der Aussage, seine "begrenzten Möglichkeiten" einzusetzen. Ich wollte nur zwei Hauptargumente klarstellen:
1) Rückschlag ist wichtiger als Aufschlag
2) Die Verallgemeinerung, dass "man" nur kurze Aufschläge mit wenig Schnitt benötigt um erfolgreich zu sein.
Ich selber habe mal vor einigen Jahren für meine "Spielschwäche" (momentan 2.KK) verhältnismäßig gute Aufschläge gehabt und auch geübt, die haben selbst Bezirksligaspieler in Nöte gebracht. Das Problem daran nur: Wenn ihn jemand zurück brachte, war ich meist nicht in der Lage, auf meinen eigenen Schnitt vernünftig nachzuspielen.
Für den Leistungsorientierten TT- Sport allerdings gelten ganz andere Gründsätze und die versuche ich auch schon den Anfängern zu vermitteln, damit sie gleich diesen Weg einschlagen und keine "Daddelfritzen" werden
Wichtig nur: Sie dürfen keine Spiele nur durch ihre Aufschläge gewinnen, sondern müssen vernünftig lernen, nachzuspielen, sonst bekommen sie später Probleme.