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Zitat von powerpaul
Dann hältst du also auf vom Leistungsgedanke im Sport nicht viel, oder wie ist deine obige Aussage zu verstehen?
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Ich sehe keine Unvereinbarkeit des "Leistungsgedanken" mit der Verauesserlichkeit des Spiellizenzes im Profisport.
Oder konkret: Was ist der Unterschied zwischen einer Mannschaft, die ein Spiellizenz fuer eine hoehere Liga kauft, und einer, die einige neue, uebermaessig starke Spieler fuer eine Saison verpflichtet, um aufzusteigen?
Und was ist der Unterschied zwischen einer Mannschaft, die sein Spiellizenz verkauft, und einer, die einige bisherige Spieler entlaesst und andere Spieler von einer Mannschaften der unteren Liga aufnimmt?
Im Wesentlichen ist eine Lizenz-Weitergabe nichts anderes als ein (teilweiser oder kompletter) Austausch der Belegschaft (Funktionaere, Trainer, Spieler) mit gleichzeitger Namensaenderung des Vereins, was ueberall in der Welt und seit jeher moeglich ist.
Wenn man das als verwerflich einstuft, dann ist der Wechsel eines einzigen Spielers bereits verwerflich, der Wechsel zweier Spieler noch verwerflicher usw. Oder bist du der Meinung, es ist solange nicht verwerflich, wenn man nur einen einzigen Spieler (oder auch nur eine einzige Putzfrau) behaelt, und sollte der (bzw. die) auch ausgewechselt werden, ist es dann schlagartig doch als vollkommen verwerflich zu werten?
Wichtig ist, dass sportliche Erfolge nicht erkauft werden koennen. Ein Spiellizenz fuer die Superliga ist an sich kein sportlicher Erfolg - er kann durch einen sportlichen Erfolg (Aufstieg) erreicht werden, oder eben durch andere Mittel. Aber ein Aufstieg hat nicht nur den Spiellizenz fuer die hoehere Liga zur Folge, er hat noch weitere erstrebenswerte Folgen (wie Ruhm, Selbstbestaetigungsgefuehl, Bonuslohn etc.), und ist daher eben nicht durch einen Lizenzkauf zu ersetzen.