Einzelnen Beitrag anzeigen
  #37  
Alt 23.08.2006, 16:57
WoodRaider WoodRaider ist offline
registrierter Besucher
erfahrenes Forenmitglied
 
Registriert seit: 30.09.2005
Ort: Dresden
Alter: 39
Beiträge: 270
WoodRaider ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Schwerer in Unteren klassen ?!?!

Zitat:
Zitat von Taugenichts
[...]Meine Erfahrung in der TT-ausbildungsmässig insgesamt weniger gut dotierten schweizerischen Umgebung ist, dass für den Topspinspieler häufig der erste Ball die entscheidende Hürde ist. Wenn der zuwenig häufig gelingt, beginnen die Spieler eher defensiv das "krumme Spiel" mitzumachen, was natürlich meistens auch schief herauskommt. Hat man die wichtige Hürde des ersten Balles einmal geschafft, stellen viele "Krummspieler" überhaupt kein Problem mehr dar.[...]
Genau so sehe ich es auch und so war es bei mir.
Das wichtigste ist, dass man einen sicheren ersten VH Topspin auch aus extremen Unterschnitt spielen kann, die Schnelligkeit besitzen sollte um notfalls die Rückhand zu umlaufen und sich zum nächsten Topspin ordentlich bewegt.
Falls der Vorhandtopspin zu selten kommt (also unter 60%) neigen viele Jugendliche dazu einfach den Ball auf die andere Seite der Platte herüberzuspielen ohne sich den Gegner für den eigenen Angriff zurechtzulegen. Das ist oft gleichbedeutend mit einer Niederlage, die zudem noch spielerisch keine Fortschritte bringt.
Bei mir war es so, dass ich meine ersten zwei Jahre Herren in der SL unten hoch negativ gespielt habe. Am Ende des zweiten Jahres habe ich aber endlich weiche Vorhandtopspins gelernt, mit dem Ergebnis dass ich dann in der nächsten Saison selbst als Aushilfe in unserer 2. Mannschaft (2. BL) 2:2 gespielt habe.

@CH4OS: Wenn du ordentlich trainierst und ein bischen Talent hast solltest du nach einer Saison hoch positiv in der Klasse spielen. Es wird zwar oft gesagt, dass man vielleicht in einer tiefen Klasse "versauert", doch ich teile diese Meinung nicht. Es bringt nichts, wenn man höher einsteigt als man spielen kann und dann kaum etwas gewinnt. Zudem wird mMn das eigene Spiel kompletter und konstanter falls man in einer tiefen Klasse anfängt, so dass es dann kaum noch vorkommt dass man gegen nominell schwächere Gegner verliert.
Falls das eigene Spiel noch etwas unkonstant ist, sollte man besonderen Wert auf ordentliches Einspielen legen, was nach meine Erfahrung gerade in den unteren Klassen nicht immer geht.
__________________
1. Bezirksliga
TTC Elbe Dresden
Mit Zitat antworten