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AW: Reduzierung der maximalen Schwammdicke auf 1,5mm
Abgesehen von der Ballwechsellänge scheint mir Tischtennis als Zuschauersport noch ein ganz anderes Problem zu haben: die Verständlichkeit.
Jeder Laie kann sich problemlos ein Fussballmatch anschauen und versteht mehr oder weniger was da abläuft (selbstverständlich glaubt er mehr es zu verstehen, weil Strategien und taktische Details auch dort normalerweise nur von Fachleuten effektiv erkannt werden können). Dasselbe gilt z.B. für ein Beachvolleyballspiel (im Gegensatz zum eigentlich spielerisch viel attraktiveren Hallenvolleyball) und in gewissen Grenzen auch noch für ein Tennismatch. Beim Tischtennis versteht meiner bescheidenen Erfahrung nach nicht mal die Mehrheit der selber aktiven Spieler was auf deutlich höherem Niveau spielerisch/taktisch/strategisch etc. nun denn genau abgeht. Es bräuchte wohl sowas wie eine "Zuschauerausbildung" fast wie es für Hörer der Klassischen Musik auch von Vorteil ist. Wenn ich mit z.B. mal mit einem Laien zusammen ein Turnier anschaue, ertappe ich mich praktisch ständig beim Erklären und Referieren. Ohne ein gewisses Fachinteresse wären die meisten TT-Spiele für mich als Zuschauer nach wenigen Minuten übrigens auch nicht mehr sonderlich interessant (z.B. achte ich mal darauf, wie bestimmte Defensivspieler Service retournieren, etc...). Irgendwie müsste dieses Problem flächendeckend gelöst werden können.
Zur Ballwechslellänge müsste man übrigens mal beim "grossen Bruder" Tennis forschen, dort hat man sich in den 90ern sehr um die Attraktivität des Spiels gekümmert da Zuschauerzahleneinbrüche wegen der damals üblichen Serviceschlachten drohten. Da gibt's sicher irgendwelche signifikanten Zahlen da's um viel viel Geld ging.
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Dr. Strangelove
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