Zitat:
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Zitat von Rudi Endres
Ich stimme voll zu. Wahrscheinlich ist es nicht wichtig, ob die Zuschauer tatsächlich was verstehen, sondern, ob sie glauben "durchzublicken". Bei längeren Ballwechseln fallen daher die Feinheiten nicht so ins Gewicht.
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Genau, was versteht man z. B. vom Skispringen? Nix, der Eine springt halt 10m weiter. Warum? Aber es wird gut präsentiert und hat den Vorteil, dass von jedem die Leistung anerkannt wird, von einer so hohen Schanze zu springen.
Tischtennis hat meiner Meinung nach hauptsächlich ein
Imageproblem!
Die Meisten meinen es wäre gar kein Sport. Wahrscheinlich kennt jeder diesen lächelnden Gesichtsausdruck, wenn man einem Laien erzählt, dass man Tischtennis im Verein spielt.
Neulich habe ich eine Kritik zu dem XBox TT- Spiel gelesen. Darin meinte der Autor, er weigere sich zu glauben, dass Tischtennis, genau wie dieses Computerspiel, mehr als eine Fingerübung ist.
Oder sie denken Tischtennis wäre das, was sie im Keller oder auf der Steinplatte spielen.
Z. B. neulich auf dem Tennisplatz:
-"Mi. kann ich nicht, da hab ich Tischtennistraining."
-"Ich spiel auch Tischtennis."
-"In welchem Verein?"
-"Nein, nur bei uns im Keller. Ich habs meinem Enkel beigebracht."
Solange diese Beispiele die Meinung der breiten Masse über Tischtennis repräsentieren, ist es vollkommen egal ob die Beläge einen 1,5 oder 2,3mm dicken Schwamm haben oder ob der Ballwechsel im Schnitt 5 oder 8 Ballkontakte lang ist.