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AW: Reduzierung der maximalen Schwammdicke auf 1,5mm
Ich kann nicht nachvollziehen, wie man darauf kommen kann, dass mit Zunahme der Ballwechsel pro Punkt das Zuschauerinteresse steigen soll.
Daher hätte ich auch gerne den genauen Wortlaut der Aussage von Roman Bonnaire diesbezüglich.
Ich kann mir a) nicht vorstellen, dass es in dieser Hinsicht tatsächlich irgendwelche wissenschaftlichen Hintergründe gibt, daher glaube ich, dass Herr Bonnaire lediglich seine persönliche Meinung widergibt, die ja nicht zwingend richtig sein muss.
b) denke ich persönlich, dass längere Ballwechsel eher kontraproduktiv in Bezug auf das Zuschauerinteresse sind, denn dann hat man eher den Spielfluss von "PingPong" an der Steinplatte im Freizeitpark. Einschläfernd.
Schnelle, kurze Ballwechsel erwarte ich einfach im Tischtennis auf Spitzenniveau. Daher kann ich nicht nachvollziehen, wie einige hier das x-malige Hin-und-her-Geschiebe als Maß der Dinge im TT verstehen.
Im Tennis werden inzwischen Aufschlaggeschwindigkeiten weit jenseits der 200 km/h erreicht, bei Aufschlagspezialisten beschränkt sich das Spiel meist nur darauf, ob der 1. kommt oder nicht.
Tut es der Popularität von Tennis irgendeinen Abbruch? Nein.
Ich denke auch, dass sich an der mangelnden Popularität des Tischtennissportes einfach nichts ändern lässt, erst recht nicht durch bizzarre Regeländerungen (sieht man mal von der Zählweisenänderung ab, die ich für exzellent halte).
Ich glaube, die Tatsache, dass sich TT ausschließlich in Turnhallen abspielt, trägt auch dazu bei. Andere Turnhallensportarten sind auch nicht gerade mit Zuschauern gesegnet, siehe Volleyball, Handball, oder weiß der Geier.
Turnhallen sind einfach uncool.
Reduzierung auf maximale 1,5 mm Schwammdicke und damit Verlangsamung des Spiels:
In meinen Augen Nonsens.
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