Zitat:
|
Zitat von Trillian
@ R. Endres: Was aber durchaus an der Kürze vieler Ballwechsel liegt. Beim Tischtennis sieht es für Laien bei Aufnahmeannahmefehlern immer nach mangelndem Können des Annehmers aus: wie kann ein Weltklassespieler so schlecht den Schläger hinhalten, er kommt ja problemlos an den Ball, beim Tennis erkennt man, daß er nicht mehr gescheit an den Ball gekommen ist, weil er auf oder weit weg vom Körper platziert worden ist. Außerdem leben Tennisaufschläge im Gegensatz zum Tischtennis von der hohen Geschwindigkeit und weniger vom für Ungeübte nicht zu erkennenden Schnitt.
|
Das sehe ich auch so. Darum fände ich es schön, falls man es technisch realisieren könnte den Spin bei einer Fernsehübertragung mitanzuzeigen, denn dadurch wird normalerweise gepunktet.
Zitat:
|
Zitat von S.d.N.
[...]Einige sagen es ist nicht anstrengend,[...]
|
Wobei sie dort teilweise recht haben. Ein Tischtennisspiel ist mMn nicht so anstrengend wie ein Fußball- oder Basketballspiel. Es gibt gerade in den unteren Ligen viele (oft ältere Spieler) die während eines Spiels nicht schwitzen. Das ist bei den meisten anderen
Sportarten unvorstellbar. Balleimertraining (welches bei weitem nicht in jedem Verein gemacht wird) ist natürlich eine andere Kategorie, trotzdem finde ich das Training z.B. beim Basketball körperlich anstrengender.
Der Hauptgrund wieso Tischtennis ein Image hat, dass man sich dort nicht viel bewegen muß liegt mMn an den eigenen Erfahrungen. Wenn Hobbyspieler an der Platte im Hof spielen, werden eben keine Topspins gezogen oder die Rückhand umlaufen. Man steht an der Platte und spielt sich gegenseitig den Ball zu. Beim Fußball ist das anders. Dort schwitzen selbst Hobbyspieler (bis auf den Torwart).
Zitat:
|
Zitat von S.d.N.
[...]andere sagen das ist nur was für Mädels ist oder soetwas in der Art.[...]
|
Das wird wohl daran liegen, dass es ein Sport ohne "Feindkontakt" ist. Man braucht eher Gefühl als Kraft.
Es gibt nicht wenige Jugendliche die mit Tischtennis aufhören, weil sie gegen körperlich unterlegene und unsportliche wirkende (oft nicht nur wirkende) Spieler verlieren. Dies ist beim Basketball oder Fußball nicht so oft der Fall.
Zitat:
|
Zitat von S.d.N.
[...]Was bringt mir es wenn ich einen Sport beherrsche den sonst jeder 2. ebenfals kann.[...]
|
So weit ich weiß, gibt es in Deutschland nur noch mehr aktive Fußballspieler als TT-Spieler. Wenn du einen Sport suchst den nur wenige können dann bist du beim Tischtennis verkehrt. Doch ist diese große Konkurrenz nicht gerade das Schöne am Tischtennis?
Ich finde, dass das öffentliche Image des Tischtennis zu großen Teilen stimmt. Man muß sich aber auf die Stärken des Tischtennis besinnen, so kann man TT bis ins hohe Alter erfolgreich spielen. Es kommt dort nicht auf die Körpergröße an und man verletzt sich recht selten dabei. Zudem braucht man keine riesigen Hallen dafür und es reichen zwei Leute dafür aus.