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AW: Verbandsliga Süd 2006/2007
Bericht im Darmstädter Echo:
Weiter auseinander
Tischtennis: Bauschheimer, Mörfelder und Königstädter Herren sowie Ginsheims Frauen in Verbandsliga – Crumstädterinnen in der Hessenliga
Wenn am ersten Septemberwochenende die heimischen Mannschaften auf Verbandsebene in die neue Tischtennisrunde starten, könnten die Ziele und Aussichten kaum weiter auseinander liegen. Auch nach dem Abstieg von TTC Mörfelden und SKG Bauschheim aus der Hessenliga startet der Kreis weiter mit fünf Mannschaften auf Landesebene.
Während die Herrenteams SKG Bauschheim, SVA Königstädten und TTC Mörfelden allesamt in der Südgruppe der Verbandsliga starten, spielen bei den Frauen der SV Crumstadt in der Hessenliga und der TTC Ginsheim in der Verbandsliga. Erheblich zuversichtlicher gehen auf alle Fälle die Crumstädter Frauen in die Runde.
Nach der mäßigen Hinrunde der abgelaufenen Saison ist Heike Schmidt die Hoffnungsträgerin der Riedstädterinnen. „Mit ihr lief es in der Rückrunde schon viel besser. Jetzt spielt sie wieder fest, also besteht keine Abstiegsgefahr und wir werden uns hoffentlich irgendwo im vorderen Tabellenmittelfeld platzieren“, meint die alte Mannschaftsführerin Heike Diehl, die ihr Amt an Daniela Altendorf weitergereicht hat.
Ihre Ambitionen zurückgeschraubt haben indes die Verbandsliga-Frauen des TTC Ginsheim. Sie gehen unverändert in die Runde, aber: „Wir können gar nicht sagen, wie stark die einzelnen Mannschaften sind, aber die Aufsteiger dürften alle recht gut sein“, fürchtet Mannschaftsführerin Tanja Wucher.
Auch in der Herren-Verbandsliga geben sich alle Vereine vorsichtig. Vor allem beim TTC Mörfelden hat sich nach dem Hessenliga-Abstieg eine gewisse Katerstimmung breit gemacht. Mit einer Spitzenplatzierung sei in dieser Runde jedenfalls nicht zu rechnen, meint Mannschaftsführer Frank Hiebsch.
Einerseits werde nicht mehr regelmäßig trainiert, andererseits ist bereits jetzt absehbar, dass die Mannschaft oft nicht in Bestbesetzung antreten wird. Und außerdem: „Es sind einige harte Brocken in der Klasse, gegen die wir mit Sicherheit nicht gewinnen werden“, vermutet Hiebsch.
Zudem ist unklar, ob die Schulter von Thomas Dammel hält, die ihm in der Vorsaison immer wieder zu schaffen gemacht hatte. Diese Runde wird Abwanderer Alexander Knöß durch Routinier Kurt Schulmeyer ersetzt.
Alemannia Königstädten plagt sich indes gar mit Abstiegssorgen. „Es gibt drei Absteiger, und ich erwarte für uns eine schwierigere Saison als die abgelaufene“, meint Kapitän Hartmut Drescher. Der Vorjahresfünfte geht personell unverändert in die Runde und hofft in der deutlich stärkeren Klasse auf eine Leistungsexplosion von Talent Jonas Schuster.
Der Überraschungseffekt mit Heiko Kuhn, der in er Hinrunde in der Mitte zahlreiche Partien für sich entscheiden konnte, ist jedenfalls dahin. Und so wird die Runde zweifelsohne härter, auch wenn das vordere Paarkreuz mit Ulf Kepper und Hartmut Drescher den Vergleich mit den übrigen Spitzenspielern der Liga nicht zu scheuen braucht.
Gut sei dagegen die Stimmung beim zweiten Hessenliga-Absteiger, SKG Bauschheim. „Wir wollen oben mitspielen“, gibt Mannschaftsführer Björn Scholtysik vor. Gleichwohl weiß er, dass die beiden ersten Ränge angesichts der starken Konkurrenz von Viktoria Preußen Frankfurt II, 1. FC Niedernhausen und TTC Lampertheim II schwer zu erreichen sein dürften.
Diese Runde versucht es die SKG zu siebt, da Dirk Krämer und Neuzugang Alexander Knöß (TTC Mörfelden) nicht immer spielen möchten und sich abwechseln. Neu ist auch der Wechsel auf Freitag als Heimspieltag.
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