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AW: Hat Tischtennis ein Imageproblem?
Also ich sehe das Thema im wesentlichen wie "KN und gut"...
Tischtennis ist in gewisser Weise, wenn man Image und Medienpräsenz zugrunde legt, eine Art Randsportart. Allerdings ist meine persönliche Begeisterung für diesen Sport davon völlig unabhängig. Deswegen würde ich das auch gar nicht unbedingt als Problem einstufen, sondern eher als Tatsache zur Kenntnis nehmen.
Das hier in vielen Beiträgen propagierte Ziel, das Image des TT grundlegend zum Positiven zu wandeln sowie das Zuschauer- und Medien-Interesse nachhaltig zu steigern, halte ich gar nicht für unbedingt erstrebenswert. Und noch weniger halte ich es für realisierbar, weder durch Regeländerungen (welcher Art auch immer), noch durch Werbekampagnen oder "bessere" TV-Übertragungen. Ich sehe Tischtennis überhaupt nicht als Produkt, daß man einer möglichst breiten Masse verkaufen muß.
Wer Spaß am Tischtennis hat, soll es betreiben und/oder sich als Zuschauer daran erfreuen. Wer dem TT dagegen nichts abgewinnen kann, wird dafür andere Interessengebiete haben und das finde ich völlig in Ordnung. Glücklicherweise kann ja jeder selbst entscheiden, was er mit seiner Freizeit anfängt... - Etwas überspitzt zusammengefaßt: Tischtennis ist keine Religion und ich sehe wirklich keinen Grund, auf diesem Gebiet missionierend tätig zu werden.
Viele Grüße,
gameboy.
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