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AW: Hat Tischtennis ein Imageproblem?
Wahrscheinlich wird die Entwicklung, wenn es denn noch eine positive geben sollte, schon in die von Rudi angedeutete Richtung gehen, dass nämlich die Turniere wichtiger werden und die Mannschaftsmeisterschaften an Bedeutung verlieren.
Im Tennis ist es ja schon lange so, dass die ATP- Challenger- Satellite- u.s.w. Turniere für die Akteure in der Regel (finanziell) viel interessanter sind als die Mannschaftsmeisterschaften. Veranstaltungen wie z.B. der japanische Super Circuit sind für allfällige Sponsoren sicher interessanter als ein regulärer Meisterschaftsbetrieb.
Ich gebe auch zu, dass das Internationale Turnier in Winterthur mehr oder weniger die einzige Tischtennisveranstaltung ist die ich mir teilweise anschaue. Ganz selten habe ich mich mal mit ein paar Freaks auf den 200 km Weg nach Biberach (Heimspiele Ochsenhausen) begeben. Unsere Nationalliga A-Begegnungen schaue ich mir kaum je an. Wenn jemand in Zürich und Umgebung einen wirklichen internationalen Grossanlass auf die Beine stellen könnte (so wie das Swiss Open 1981, wo teilweise die damalige internationale Crème anwesend war) stünde ich recht schnell in der Ticketschalter-Warteschlange. Turniere sind für mich einfach besser anzuschauen als x Meisterschaftsbegegnungen hintereinander. Am Schluss hat wer gewonnen und die Sache ist abgeschlossen.
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Dr. Strangelove
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