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Alt 01.09.2006, 22:31
Ole77 Ole77 ist offline
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AW: Nittaku Septear

Zitat:
Zitat von legout - fan
Hi boy and girls,

beim stöbern im Netz bin ich auf das Nittaku Septear gestoßen. Hört sich interessant an. Hier mal die Werbeprosa:

NITTAKU Septear

7-ply Hinoki "Made in Japan"
Das brandneue NITTAKU Septear "Made in Japan" ist ein 7- schichtiges HINOKI Holz, das trotz seines hohen Tempos durch bestmögliche Kontrollwerte herausragt.
Beim Topspin erreicht der Spieler eine sensationelle Beschleunigung, ohne jegliche unangenehmen Vibrationen im Holz. Von jeher sind HINOKI Hölzer für ihre große Steifigkeit, Bruchfestigkeit und hohes Tempo bekannt. Beim Septear wurde eine weichere Verklebung der Furniere gewählt, um insbesondere auch bei passiven Schlägen eine höchstmögliche Ballkontrolle zu spüren.
Durch sein etwas vergrößertes Schlägerblatt gegenüber den NITTAKU Acoustic und Violin Modellen ist es zwar etwas kopflastiger, aber dennoch äußerst angenehm zu spielen.


Schön und gut. Mich würde aber Interessieren was ihr zu dem Holz sagt. Wer hat es schon gespielt und kann mich bisschen aufklären.

mfg
Legout

Hallo Legout,

ich habe das Septear in der Sommerpause ausgiebig getestet. Die Werbeprosa kann ich (ausnahmsweise) bestätigen. Es kommt allerdings (natürlich) auch darauf an, welches andere Holz man zum Maßstab nimmt. Sinnvoll erscheint mir, das Butterfly Jonyer Hinoki (FL) als Bezugsgröße. Ausgehend davon, würde ich behaupten, das hinokitypische Ballgefühl ist das gleiche, das Septear ist jedoch mindestens eine halbe Klasse schneller (OFF statt OFF-/ALL+) und spürbar vibrationsfreier. Spielt sich wirklich sehr angenehm. Verglichen mit dem Jonyer ist der Ballabsprung relativ flach.

Das Schlägerblatt ist zwar etwas größer (länger, aber auch schmaler) als das des Butterfly Jonyer FL, aber trotzdem noch kompakt (deutlich kleiner als beispielsweise ein Stiga Offensive).

Das Gewicht fällt sehr gering aus - meins wog 74 g bei einer Blattstärke von 6,8 mm (!!!). In der Relation Tempo pro Gramm liegt das Septear meiner Meinung nach sehr weit vorne.

Daß ich das Septear trotz all seiner guten Eigenschaften nicht als Holz für die neue Saison gewählt habe, hat primär folgenden Grund: der Griff (konkav) ist mir zu schmal. Ich mag halt nur kräftige Griffe, mit dünnen kann ich nicht. Schade eigentlich, denn das Septear ist ein tolles Holz.

Gruß
Ole
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