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Ich selbst fand die Spiele mit Ni recht interessant. Die Platzierungen, die von ihr gespielt wurden, waren oft genial.
Persönlich finde ich die Spiele zweier schneller Angriffsspieler gegeneinander am langweiligsten. Nur Aufschlag und dann Bumm ist für mich nicht attraktiv. Wegen der etwas langsameren Spielweise sehe ich auch lieber den Frauen als den Männern zu (das Aussehen kommt natürlich hinzu).
Was mich am meisten verblüfft hat war wie wenig die beiden Ungarinnen die angeblich zuviel größeren Möglichkeiten der Noppen-Innen-Beläge ausnutzen konnten. Ni hat taktisch so gut gespielt, das ihre Gegnerinnen keine Möglichkeit hatten, in ihr Spiel zu kommen. Den Einwand, das gegen diese Belagart zu wenig Trainingsmöglichkeit besteht, kann ich nicht gelten lassen. Grade im Damenbereich gibt es viele gute Spielerinnen mit langen oder kurzen Noppen. Wenn man schnell gegen einen Penholder spielt, der dicht am Tisch steht, wird dieser auch keine Zeit haben den Schläger zu drehen und man weiß, gegen welchen Belag man spielt. Bei Ni war es meist so, das sie bei eigenem Aufschlag die kurzen schwarzen Noppen eingesetzt hat (mit rot nie einen Aufschlag gemacht, ein Langnoppenaufschlag würde vermutlich viel zu leicht abgeschossen werden), während sie beim gegnerischen Aufschlag oft die Langnoppen genutzt hat. Drehen passierte meist nur nach Aufschlag, Rückschlag oder wenn sie mal einen Schritt vom Tisch zurück machen mußte.
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