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AW: Desinteresse der unterfränkischen TT-Spieler an Spitzensportveranstaltungen
Sorry, aber in welcher Zeit lebst du denn? Glaubst du wirklich, dass es heute noch möglich ist, mit Eigengewächsen in der Spitzengruppe der Bundesliga mitzumischen? Das ist Romantik, sonst nix. Schau mal an, welche Buli-Mannschaften noch Leute aus der Region dabei haben. Einerseits kritisierst Du fehlende Identifikationsfiguren, andererseits machst Du aber Keinath in einer ziemlich überheblichen Art und Weise nieder. Dass er kein Timo Boll ist, weiß jeder, wenn er aber so blind wäre, wie du ihn darstellst, hätte er wohl kaum Nationalmannschaft gespielt.
Aber zurück zum eigentlichen Thema. Die Zeiten, dass Leute kommen, weil toller Sport geboten wird, sind vorbei. Heutzutage zählen nur Events. Und beim Drumherum liegt eben bei den Heimspielen vieles im Argen. Das ist aber dann auch wieder ein Teufelskreis. Wenn sich gegen Jülich/Hoengen 120 Zuschauer in der Halle verlieren, warum sollen die Verantwortlichen dann eine große Show drumrum organisieren? Und weil die eben nicht geboten ist, kommen oft nicht vielmehr.
Bei allem, das es zu Recht zu kritisieren gibt: Würzburg ist der einzige bayerische Vertreter in der Männer-Bundesliga. Schon von daher wäre etwas mehr Unterstützung seitens der Zuschauer angebracht. Und wer nichtmal den regionalen Verein mit seinem Besuch beim Bulispiel unterstützt, braucht nicht zu jammern, wenn TT im Fernsehen so gut wie nie stattfindet.
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