|
AW: Desinteresse der unterfränkischen TT-Spieler an Spitzensportveranstaltungen
Ich sehe das ähnlich, wie misteruniversum:
Würzburg ist einfach eine gesichtslose Retortentruppe. Ich würde mir ja gerne Tischtennisbundesliga ansehen, aber ne dreiviertel Stunde fahren und Eintritt bezahlen, nur um mir einen mäßig motivierten Asiaten anzusehen (Leung, den neuen hab ich noch nie spielen sehen), oder dem unansehlichen rumgestocher eines exzentrischen Mäzens zuzuschauen, der unbedingt mal gegen Boll/Waldner spielen will, ist es mir dann doch nicht wert.
@ Ralph Bauer:
Niemand wird ernsthaft erwarten, dass Würzburg mit 4 Spielern aus dem eigenen Nachwuchs antritt, aber bei Talenten à la Ball und Rösner wäre es ja vielleicht bei einem möglich gewesen.
Ich glaub allerdings auch nicht, dass das ein allentscheidendes Kriterium ist.
Viel mehr würde ich mir eine Mannschaft, in der mehr Kontinuität zu sehen ist, wünschen.
Wenn man in der einen Saison irgendeinen Tschechen verpflichtet, und ihn in der darauffolgenden durch irgendeinen Slowaken ersetzt, der dann in der nächsten Saison vielleicht erneut durch irgendeinen Ausländer ersetzt wird, ist meines Erachtens nicht wirklich zu erwarten, dass sich die Zuschauer mit einer solchen "Söldnertruppe" identifizieren.
Dem mag man jetzt vielleicht entgegenhalten, "dass das im Profisport nunmal so ist", allerdings gibt es ja auch andere Bundesligavereine, die ihren Spielerstamm übermehrere Jahre halten (unabhängig davon, ob nun Eigengewächs/Deutscher/Ausländer) und nebenher eventuell soger noch ein (deutsches) Talent an die Liga heran führen.
|