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AW: Hölzer verkleinern ???
Also ich hab sowas früher immer mit einer Schleifscheibe gemacht: von einem anderen Holz in der gewünschten Größe den Belag genommen und auf das zu verkleinernde Modell draufgeklebt; dann mit einer mittelschnell bis schnell rotierenden Schleifscheibe (zuerst grobe Körnung, danach feinere) das über den Belag stehende Holz weggeschliffen. Vorteile: es geht erstens schnell und zweitens lässt sich die gewünschte Form exakt erreichen - ohne irgendwelche Unausgewogenheiten bzw. Unproportionen.
Natürlich kann man die Umrisse der erwünschten neuen Fläche auch nur aufzeichnen, dies ist aber etwas riskanter: wenn man einen Belag zur Orientierung aufklebt und etwas zu weit nach innen zieht, dann merkt man dies prompt u. kann schnell reagieren; bei einem dünnen Bleistiftstrich muß man ganz genau hinschauen und höllisch aufpassen.
Da ich ja generell ein Freund von grossen u. kopflastigen Hölzern (95 bis 100 Gramm) bin, möchte ich noch anmerken, daß ich solch eine (moderate) Verkleinerung nur bei extrem grossen Schlagflächen vorgenommen habe : alte Stiga Ehrlich Modelle mit riesigem, nahezu rundem Blatt aus den Fünfzigern, oder Larsson plus den allerersten (´rechteckigen´) Alser Hölzern von Anfang der sechziger Jahre; diese wogen im Originalzustand häufig 105 bis 110 Gramm. - Der frühere ungarische Weltklassespieler und Frischklebeerfinder Tibor Klampar (Waldner war stets ein grosser Fan seiner Technik) hat übrigens als einer der wenigen immer solche Brummer gespielt - mit Belägen wog da der Schläger oft deutlich über 200 Gramm...
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Alle Wege münden in schwarze Verwesung.... .. (Georg Trakl)
Geändert von Rieslingrübe (08.09.2006 um 22:54 Uhr)
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