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Zitat von klugscheisser
Andererseits kann ein bislang unbeanstandeter, aber nicht regelkonformer Schläger nicht allein deswegen plötzlich regelkonform sein.
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Erstens gibt es durchaus einen Bereich wo man darüber diskuteren kann, ob ein Schläger regelkonform ist oder nicht und zweitens kann es nicht sein, dass mehrere Schiris kontrollieren, für ok befinden und dann irgendwann gefällt es einem nicht und ab dann ist er nicht mehr regelkonform. Oder hat ein Spieler 0 Rechte (Stichwort: Rechtssicherheit zum Beispiel). Zumindest bei einem der monierten Schläger wäre es absolut ohne Probleme möglich gewesen, ihn zuzulassen, den oder die anderen habe ich nicht gesehen.
Wenn man der Argumentation der Schiris konsequent folgt, dann braucht eine Spielerin für das Top32 mindestens zwei Schläger, die absolut perfekt montiert sind. Für viele bedeutet das, extra einen zusätzlichen Schläger anzuschaffen, d.h. die Teilnahme am Top32 kostet ca. 100 EUR + Startgeld, Übernachtung und Fahrtkosten. Sehr sinnig.
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Zitat von klugscheisser
Und falsche Aufschläge sollten bei einer Top 32 eigentlich nicht mehr vorkommen und wenn sie schon abgezählt werden, dann doch besser bei 9:2 als bei 10:11 ....
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Falsche Aufschläge kommen überall vor, bis in die Bundesliga und beim Top32 gab es eine ganze Reihe davon - zugegeben meist Kleinigkeiten, aber es gibt eben nur falsch oder richtig und nicht fast richtig und ziemlich falsch. Wenn Du richtig gelesen hättest, dann hättest Du gesehen, dass sich dies auf die C-Schülerinnen bezog. Dort kommen sie sogar reihenweise vor. Und in diesem konkreten Fall, hat die Spielerin den Aufschlag ab 0:0 immer gleich gemacht. Um Deine Argumentation aufzunehmen: Wenn dann bei 0:1 und nicht im zweiten Satz bei 9:2. Also bitte, dieses abgedroschene Argument ist einfach quatsch. Entweder ich zähle *alle* ganz konsequent ab, dann spielen einige aber Unentschieden, weil einige *keinen* richtigen Aufschlag zustande bringen (wohlgemerkt richtig, nicht fast richtig) oder ich lasse es laufen bis sich ein Spieler dadurch einen Vorteil erspielt bzw. der andere sich beschwert. Meinst Du ernsthaft, das war im obigen Fall bei diesem Spielstand so?
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Zitat von klugscheisser
Damit nicht alle Schiris pauschal als Sündenböcke dastehen, folgender Vorschlag: Man sollte den Schiedsrichtern (vielleicht auch den Betreuerrn) ebenso wie den Spielern Rückennummern geben, oder grosse Namensschilder, damit sie als Person und nicht als Bestandteil einer Gruppe in "Sippenhaft" genommen werden. Die "Identifizierbarkeit" verbessert nach meinen Erfahrungen in anderen Lebenslagen (beruflich) sehr oft das Fingerspitzengefühl.
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Vielleicht solle man einfach überlegen, wofür man die Schiris braucht. Und diese sollten überlegen, welche Aufgabe sie haben sollten. Ist eigentlich nicht so schwer.