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Alt 19.09.2006, 17:38
madmatt madmatt ist offline
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madmatt ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: VH Belag gesucht. Langsamerer Ersatz für Revolution

wenns in der härte zwischen f3 und revolution sein soll, katapult nix ausmacht und ruhig ein wenig mehr tempo als f3 haben darf, dann 2,0mm, einer von plasma 380, quad 420, nimbus, F2. Da ich die alle nicht gespielt habe - außer vor jahren mal den F2, musst du ausprobieren, welcher von denen für dich am besten geht. (Wobei der Plasma 380 vermute ich mal, eher wie ein katapultstärkerer F3 sein wird).
Oder du nimmst den, der gerade am günstigsten zu bekommen ist, denn die unterschiede untereinander dürften nicht so gravierend sein wie dein wechsel vom revolution her.

Vielleicht hilft dir bei deiner suche auch der nimbus-thread bzw. neue desto-thread ein wenig weiter.

Trotzdem - das entscheidende bleibt unterm strich die technik.

Und wenn die alten säcke nicht auf dein spiel achten- das liegt nicht unbedingt an den alten säcken, kenne auch viele andere tt-spieler aller alterskategorien, die sich im training wenig bis gar nicht mit dem gegenüber befassen.

Habt ihr im verein nicht jemanden mit trainerlizenz, den du zumindest in einigen technischen grundfragen interviewen kannst? Ideal wäre, du könntest dir einen regelmässigen trainingspartner heranziehen, der die sauberkeit der umsetzung dieser tips überwacht am besten ihr zwei gegenseitig (man merkt das nämlich in der eigenbeobachtung nicht immer, wo der fehler liegt). Und dann üben, üben...

Ansonsten verweise ich gern auf die entsprechende rubrik hier im forum - (TECHNIK_TRAINING_TAKTIK) fragen gibt antworten.

gruß
matt

P.S.: Tischtennis setzt sich für mich etwas übespitzt formuliert etwa so zusammen:

1% Glück
2% Material (davon 2/3 das Holz)
4% Talent/Händchen/Ballgefühl
8% Auge/ Antizipation
16% Nerven/Psyche
32% Technik/Erfahrung
50% Beinarbeit/Stellungsspiel

und ich kann gut genug rechnen, um zu wissen, dass die summe mehr als 100 ergibt. Zieh die 13% zuviel (wenn du es eher mathematisch und nicht philosophisch haben willst, wie es eigentlich gemeint ist) je nach spieler, ja je nach spielsituation/ball irgendwo ab. Sozusagen als individuelle oder momentane ausprägung. Was bleibt ist eine gewisse beziehung in der wichtigkeit obiger faktoren, mit einer gewissen unschärfe/überschneidung zwischen den bereichen.

Ich denke, dass viele spieler, auch hier im forum diese erfahrung, auch wenn sie nicht deatilliert drüber nachgebacht haben, instinktiv teilen.

Was mich dabei dann immer verwundert ist, dass ausgerechnet das material der faktor ist, an dem am ehesten herumgedoktert wird (und ich nehme mich da bewusst nicht aus). Vermutlich weil sich a) am einfachsten und schnellsten veränderungen vornehmen lassen, und b) das gefühl zum material oft als "schnuller" oder entschuldigung für eine manchmal wackelige psyche herhalten muss ... (wenn ich gut geklebt habe, läuft alles perfekt - wenn alles schlecht läuft, lags am schläger ).
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ceci n'est pas une pipe (magritte)
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