Zitat:
Original geschrieben von The albatross
Wenn man diesen thread liest, könnte man meinen, dass der schlechtere Spieler in jedem Satz drei Punkte Vorsprung bekommt.
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Aber nur, weil hier Anhänger der 11 sachlich falsch zitieren und absichtlich Meinungen dementsprechend verdrehen.
Fakt ist: Schwächere Spieler haben bis 11 eher die Chance einen Satz gegen einen stärkeren Spieler zu gewinnen,
- weil eine gute Spielphase dazu reicht oder
- weil sie durch Glücksbälle unterstützt wurden oder
- weil der Gegner eine kurze Schwächephase hatte
Fakt ist: In vielen Fällen (nicht in allen !!!!) wäre der Satzgewinn nicht gelungen, wenn bis 21 gespielt worden wäre.
Fakt ist: Der Gewinn / Verlust eines Satzes hat mentale Auswirkungen, die den weiteren Verlauf des Spiels beeinflussen.
Ob die Auswirkungen dann positiv oder negativ sind, muß jeder subjektiv für sich entscheiden.
Eines ist aber sicher:
Tischtennis definierte seine Eigenart durch die spezielle Kombination aus Technik und Taktik, genau wie andere Sportarten auch. Hieran zu drehen ist m.E. höchst gefährlich und ist nicht lapidar damit abzutun, daß derjenige der diese Umstellung weniger gut meistert eine Pfeife ist (@Frankfurter: das ist übelste Polemik !).
Was hier gemacht wird, ist die erzwungene Umschulung von Mittelstrecklern auf Sprinter, auch wenn viele am Sprint gar kein Interesse haben.
Ist ein Marathon-Läufer ein schlechter Läufer, weil er im 400-m-Lauf gegen einen Spezialisten verliert ?
Warum wurde nicht konsequenterweise eine neue Disziplin eingeführt, Blitz-TT. Zwei Sätze bis 5 und fertig. Ein eigener Wettbewerb für diejenigen, die das wollen und alle andren damit verschonen.
Die Ski-Langläufer machen es vor, dort kamen die scating-Technik und jetzt sogar Sprint-Wettbewerbe hinzu, aber der Otto Normalsportler kann trotzdem ganz normal seinen Sport ausüben.
[Subjektivität an] Wo ist aber der Sport, für den ich mich entschieden, den ich ausgeübt habe ? Tischtennis existiert nicht mehr, nur noch das übriggebliebene PingPong. [Subjektivität aus]