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AW: Das literarische Duett
Dann gebe ich mal meinen Mostrich hinzu.
Neben dem Bett liegen zur Zeit "Nirwana Blues", eine Sammlung mit Kurzgeschichten amerikanischer Autoren aus den 80ern, und "Wendekreis des Steinbocks" von Henry Miller. Beides konnte mich aber beim ersten Reinschmökern noch nicht genügend fesseln.
So las ich zuletzt und gleichsam gezwungen "Der Schatten von Thot", weil ich typischerweise teilweise wegen physischer und teilweise wegen psychischer Abwesenheit die Bestelldeadline bei Bertelsmann verpaßt hatte. Da ein Verkauf bei **** oder Amazon das Geld auch nicht wieder hereingebracht hätte, nahm ich mir also dieses überteuert erworbene Buch vor, welches sowohl als historischer Abenteuerroman als auch mal als Kriminalroman für Frauen angepriesen wird, und ging natürlich schon mit eher negativen Einstellung an die Sache ran. Trotzdem waren das noch zwei recht kurzweilige Abende, obwohl sich der Autor offensichtlich von "From Hell" und "Die Mumie" o.ä. inspirieren ließ. Unerträglich das Nachwort, das den Nachfolgeroman bereits ankündigt.
Dennoch für Leute, die Abenteuerromane mögen und die eben genannten Filme sowie "Jäger des verlorenen Schatzes" nicht kennen, durchaus ein Tipp.
Dann ist die Handlung vielleicht nicht ganz so vorhersehbar und die Charaktere erscheinen einem nicht ganz so kopiert.
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