
01.10.2006, 20:11
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AW: Herren Regionalliga Nord 06/07
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Zitat:
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Zitat von S.B.
Arbeitssieg: Auch 16 Monate nach ihrem letzten Sieg muss die 1.Herrenmannschaft des MTV Jever weiter auf einen doppelten Punktgewinn warten. Mit 9:5 feierte der TSV Hagenburg einen hart erkämpften Auswärtssieg beim Zweitligaabsteiger, der ohne seine litauische Nummer Zwei Audrius Kacerauskas antrat und Björn Lessenich als Nummer Sechs aufbot. Auf Hagenburger Seite vertrat Stefan Bork die etatmässige Nummer Sechs Uwe Lindenlaub. Die meisten ZuschauerInnen taten es dem Oberschiedsrichter gleich - sie blieben dem Spiel fern. Nur 16 abgezählte ZuschauerInnen wollten den Beginn der Partie sehen, obwohl der heimische MTV gleich fünf deutsche Akteure in seinen Reihen hatte und damit die vieldiskutierte Identifikation des Publikums mit ihrem Team besonders hoch hätte sein müssen. Die paarkreuztechnische Erfolgsbilanz lässt sich aus Sicht des TSV Hagenburg relativ simpel wiedergeben: ein Doppel, ein Einzelsieg im oberen Paarkreuz durch Ara Karakulak gegen Konstantin Dimitriou, und im mittleren sowie unteren Mannschaftsdrittel blieben Kestutis Zeimys, Pawel Wawrosz, Arturas Orlovas und Stefan Bork bei einer makellosen 7:0-Bilanz ungeschlagen. Allerdings hatten die Gäste über weite Strecken der begegnung erbitterte Gegenwehr der Hausherren zu überwinden. Dies gilt insbesondere für die Anfangsphase, in der sich die Bierstädter präsentierten wie es sich für eine Heimmannschaft gehört, nämlich hoch motiviert und entschlossen. Der Lohn war eine 2:1-Führung nach den Doppeln, die im anschliessenden vorgezogenen Einzel durch Ara Karakulak egalisiert wurde. Danach brachte der starke Pole Jazek Wandachowicz durch einen Viersatzerfolg über Patrick Günther sein Team ein letztes Mal in Führung, wobei der Hagenburger im vierten Satz eine 8:1-Führung nicht zum Satzausgleich nutzen konnte. Überhaupt erlebte Hagenburgs "Zweier" einen rabenschwarzen Tag in der Sporthalle des Jeverander Mariengymnasiums, denn der 29jähriige sollte an diesem Nachmittag ohne zählbaren Erfolg bleiben. Daß dieser Aussetzer für sein Team letztlich ohne Folgen blieb, lag im wesentlichen an den Hagenburgern Nummern Drei bis Sechs. In der Mitte entschieden Kestutis Zeimys und Pawel Wawrosz alle vier Einzel gegen André Stang und Florian Laskowski für sich, zwei davon im fünften Satz. Im hinteren Mannschaftsteil trug sich Arturas Orlovas zweimal in die Siegerliste ein, gegen Ergänzungsspieler Björn Lessenich mit dem knappsten aller Ergebnisse. Stefan Bork rechtfertigte seine eigene Nominierung mit einem Viersatzerfolg über Patric Frers, der die zwischenzeitliche 5:3-Führung für die Steinhuder-Meer-Truppe in der Gesamtwertung bedeutete. Bis auf 5:6 kamen die Jeveraner noch einmal heran, ehe drei Hagenburger Siege in Folge für das 5:9-Endresultet sorgten. Um 18.50 beendete die für den Obersschiedsrichter eingesprungene Helga Linke, Ehefrau von Hagenburgs Manager Wolfgang Linke, die Begegnung.
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Du entwickelst Dich zu meinem absoluten Lieblingsinterpreten; S.B.
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