|
@Frank Schmidt:
Natürlich ist Liu Jia eine gebürtige Chinesin, allerdings lebt sie, soweit ich weiß schon seit sie 12 Jahre alt ist in Österreich.
Sorry, aber jemand, der hier lange Jahre seiner Jugend verbracht hat ist für mich Europäer. Egal ob seine Hautfarbe schwarz oder weiss ist, oder er eben Asiat ist.
Was die Chancen angeht: Die Chinesen arbeiten natürlich schon absolut gezielt auf die Olympischen Spiele in Peking hin, weil das die chinesischen Festspiele werden sollen.
Dieses Ziel verfolgen sie sicher nicht nur im Tischtennis, aber dort natürlich besonders intensiv, schließlich ist es Chinas Topsportart.
Ich glaube aber, dass eine weitere Frage sein muss, ob China auch von den anderen Asiaten gefordert werden kann.
Die Südkoreaner haben sicher eine hervorragende Mannschaft, wie man bei der letzten WM sah, wo sie nur knapp an den Chinesen scheiterten.
MIt Chiang Peng-Lung und Chuan Chi-Yuan verfügen auch die Taiwanesen über eine junge und leisungsstarke Mannschaft.
Ich denke in der Mannschaft hat Deutschland durchaus eine realistische Chance die Chinesen anzugreifen, die Spieler hinter Boll sind in der Lage immer mal ein Spiel zu gewinnen und Timo gehört inzwischen eh zur absoluten Weltklasse.
Im Einzel ist das natürlich ungemein schwieriger, weil sobald man einen Chinesen mal rausgeworfen hat, kommt gleich der Nächste!
Da sind Boll, Samsonov und Maze diejenigen, welche auch auf lange Sicht den Chinesen gefährlich sein können.
Schlager auch, weil er so ein Schlitzohr ist (im positiven Sinne), er spielt taktisch ungemein klug und variabel.
|