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Thüringer Landeszeitung
Tischtennis: Nervosität spät abgelegt
SCHLOTHEIM. Erstmals wurde dieser einzige Wettbewerb der Länderauswahlmannschaften auf Bundesebene in Thüringen ausgetragen. Der Vertreter des DTTB, Werner Reuss, äußerte sich am Ende der zweitägigen Veranstaltung, die gemeinsam von Vario Erfurt und dem Post SV Mühlhausen im Sportkomplex durchgeführt wurde, lobend über die Bedingungen und die Organisation. Er versprach: Man werde wieder nach Thüringen kommen.
Sportlich wussten die jungen Damen des TTTV mit einem 10. Platz im Konzert der 16 Auswahlteams der AK 15 bis 17 durchaus zu gefallen. Neben Jaqueline Schneider, Doreen Beckert (bd. Zeulenroda) und Katrin Etzrodt (Schwarza) streifte sich auch Franziska Lasch (Post) das Auswahltrikot über.
In der Vorrunde hatten es die Thüringerinnen mit Brandenburg und Schleswig Holstein zu tun. Überzeugend wurden beide Partien 4:1 gewonnen. Franziska durfte gegen Brandenburg ran. Gegen Franz bot sie eine gute Vorstellung, konnte ihre Aufregung aber erst im dritten Satz ablegen, glich zum 2:2 aus, unterlag dann im Entscheidungssatz (-7,-7,7,9,-9). Da Schneider, Etzrodt und Beckert alle ihre Spiele gewannen, blieb es bei nur einem Einzel für die Postlerin.
In der Zwischenrunde hatten die Thüringer Mädchen sogar die Chance, in die Runde der besten Acht einzuziehen. Dafür wäre ein Sieg über Niedersachsen nötig gewesen. Nach wechselseitigem Spielverlauf, indem es vor allem verpasst wurde, durch Matchbälle im Doppel den 2:2-Ausgleich herzustellen, verloren die Gastgeberinnen 1:4.
In den Spielen um die Ränge 9 bis 12 gelang zunächst ein schöner Erfolg gegen Berlin (4:2). Katrin Etzrodt (2) und Jaqueline Schneider (1,5) sowie Doreen Beckert (0,5) holten die Punkte. Im letzten Match um den neunten Rang durfte Franziska Lasch wieder ran. Gegen die starken Hamburgerinnen, bei denen mit Goltermann eine Zweitligaspielerin im Team stand, tat man sich schwer. Franziska fand dabei nicht zu ihrer Bestform, spielte nervös und verlor gegen Goltermann (-6,-9,-8) und Arndt (-5,-5,-9) jeweils 0:3. Am Ende verloren die Thüringerinnen 2:4. Damit blieb es am Ende bei Rang 10, der in etwa dem Leistungsvermögen entsprach.
Deutschlandpokal-Sieger wurde Baden Württemberg vor den Bayern und Hessen.
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