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Nordkurier
Mädchen überzeugen bei Deutschland-Pokal
M. Haselbach
Tischtennis: Einzige Jungen-Niederlage schmerzt
Neubrandenburg (sk).
Der Tischtennis-Nachwuchs Mecklenburg-Vorpommerns hat sein derzeitiges Leistungsvermögen beim Deutschland-Pokal nahezu ausgeschöpft. "Ich bin mit den spielerischen Leistungen zufrieden", bewertete Michael Haselbach kurz das Abschneiden der 15- bis 17-jährigen Mädchen und Jungen. Der Geschäftsführer des Tischtennis-Landesverbandes freute sich besonders über das Ergebnis der Mädchen. Bei den Wettbewerben im thüringischen Schlotheim belegte das Quartett den zwölften Rang unter 18 Mannschaften.
Das Ziel, Platz neun oder zehn, wurde nur knapp verfehlt. Nach zwei Vorrundenniederlagen gegen Hamburg (0:4) und Berlin (2:4) steigerte sich das von Leistungssportwart Steffen Brüsch betreute Quartett in der Zwischenrunde. Die Auswahl des Landesverbandes Rhein-Hessen wurde mit 4:2 besiegt. Anschließend wurden die höher eingeschätzten Brandenburgerinnen mit 4:3 bezwungen. Auf dem Weg zum Platz neun stoppten die Hamburgerinnen mit Bettina Goltermann erneut die Mecklenburg-Vorpommern. Die Berlinerinnen hat im Vergleich um Platz elf wieder die besseren Karten für sich.
Landesmeisterin Susann Woltersdorf (Thürkow) brachte dabei die amtierende Norddeutsche Meisterin Marie Ollmer fast an den Rand einer Niederlage (fünfter Satz 9:11).
Die Jungen verloren nur einen Vergleich, allerdings den entscheidenden in der Zwischenrunde. Gegen Hamburg hatte das Quartett mit 3:4 das Nachsehen. So musste sich das von Haselbach gecoachte, mit einer souveränen Vorrunde im C-Pool gestartete Quartett von einer besseren Platzierung verabschieden. Die anschließenden Vergleiche wurden wieder gewonnen. So blieb Rang 15 als Resultat. Der Blesewitzer Michael Zibell hatte die beste Einzelbilanz (10:3).
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