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AW: ALL 5 in Sachsen Anhalt, ist das machbar?!
Eine weitere Möglichkeit um die Jugendarbeit nach vorne zu bringen ist das Schaffung einer Stelle "FSJ". Es ist relativ kostengünstig und der Verein hat diese Person 38 Stunden in der Woche zur freien Verfügung.
Ein Erfahrungsbericht aus Hessen:
Freiwilliges Soziales Jahr im Tischtennisverein
Jugend: Schul-AGs stehen auf der Agenda des TTV Gräfenhausen / Schneppenhausen
GRÄFENHAUSEN. Zum zweiten Mal hat der Tischtennisverein Gräfenhausen/Schneppenhausen (TTV) in diesem Jahr eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) angeboten. Der aus Modau stammende Karl-Uwe Reußwig hat die Stelle bereits im September angetreten und bringt mehrere Jahre Erfahrung in der Jugendarbeit des Vereins mit, wie der TTV mitteilt.
„Ich werde versuchen, die durchaus talentierte Nachwuchsabteilung des TTV nach allen Möglichkeiten zu fördern und noch weiter zu verbessern“, sagt Reußwig. Nach seiner Auffassung ist vor allem auch die festere Einbindung des Tischtennis in das Ortsleben und in die Sportlandschaft Weiterstadt wichtig, und so will er sich um eine weitere intensive Zusammenarbeit mit den Schulen bemühen.
Auch sein Vorgänger, Dennis Junk aus Schneppenhausen, war bereits längere Zeit im Tischtennis-Jugendtraining aktiv gewesen. Im September 2005 hatte er die FSJ-Stelle direkt nach dem Abitur angetreten und seitdem viele Erfahrungen bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowohl im Vereinstraining als auch in den Schul-AGs an den Grundschulen in Gräfenhausen und Schneppenhausen gemacht. Aber auch Freizeitaktivitäten, wie Trainingslager, Fahrten zur Kinderolympiade und die Organisation des Trainings- und Turnierbetrieb gehörten zu seinen Aufgaben. „Wenn ich das Jahr Revue passieren lasse, bin ich der Meinung, dass es die beste Entscheidung war, nach meiner Schulzeit ein FSJ beim TTV zu machen“, sagt Dennis Junk.
Zurzeit trainieren sechs Jugendliche des TTV zusätzlich zum Vereinstraining in Kreis- und Bezirkskadern des Hessischen Tischtennisverbands, und auch die Turniererfolge im Einzel und in den Mannschaften sind beachtlich. Das die Jugendarbeit des Vereins auch über die Grenzen von Weiterstadt hinaus Anerkennung findet, zeigte die diesjährige Verleihung des Jugendförderpreises der Stadt Darmstadt.
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