Zitat:
Zitat von Joachim Voigt
... Am Ende ist es doch so: Würden wir uns alle weniger mit Nebensächlichkeiten (dazu gehören auch (...) die falschen Aufschläge des Gegners, usw.) beschäftigen, würden wir besser oder mindestens effektiver spielen. (...) Außerdem wäre das dann wirklich fair, wenn man nicht versucht dem Spiel und dem Gegner die eigenen Moralregeln aufzuerlegen, oder?
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Aufschlagregeln haben nichts mit eigenen Moralregeln zu tun. Ich habe schon Sätze und Spiele wegen falscher (und vom eigenen grinsenden Schiedsrichter nicht sanktionierten) Aufschläge verloren. Das waren echte Aushängeschilder für den Sport im allgemeinen.
Ich sehe das Problem eher gesellschaftlich bedingt. Jüngere Spieler übertragen gesellschaftlich gefragte und tolerierte Verhaltensweisen immer mehr in alle Lebensbereiche, dazu gehört eben auch der Sport. Ich hatte mal einen Chef, der sein eigenes Verhalten gerne mit dem Satz kommentierte "Ich bin halt ein Arschl..." und dann erwartete, dass ihn niemand mehr für sein Verhalten kritisiert - und kam fast immer damit durch.