Zitat:
Zitat von Lefty
Aufschlagregeln haben nichts mit eigenen Moralregeln zu tun. Ich habe schon Sätze und Spiele wegen falscher (und vom eigenen grinsenden Schiedsrichter nicht sanktionierten) Aufschläge verloren. Das waren echte Aushängeschilder für den Sport im allgemeinen.
Ich sehe das Problem eher gesellschaftlich bedingt. Jüngere Spieler übertragen gesellschaftlich gefragte und tolerierte Verhaltensweisen immer mehr in alle Lebensbereiche, dazu gehört eben auch der Sport. Ich hatte mal einen Chef, der sein eigenes Verhalten gerne mit dem Satz kommentierte "Ich bin halt ein Arschl..." und dann erwartete, dass ihn niemand mehr für sein Verhalten kritisiert - und kam fast immer damit durch.
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seh ich ähnlich.gerade bei jüngeren spielern(aber nicht NUR bei jüngeren)beobachte ich immer wieder zb auch,daß sie ganz einfach nicht verlieren können.ehrgeiz haben ist ja schön und gut.aber so nach dem motto wenn ich verloren hab,dann hab ich schlecht gespielt,pech gehabt,kein bock gehabt,der gegner hat falsche aufschläge gemacht oder solche alibis vorbringt zeigt einfach von schlechtem charakter und unreife.dies ist aber wie du richtig gesagt hast ein gesellschaftliches problem,das ist überall auftaucht nicht nur im sport.das mit tscha schreien ist solange es sich in maßen hält ja ok.nur das notorische bewust stimmung zu erzeugen ist eben ganz einfach kindisch und unsportlich.in den höchsten klassen wird das durch den offiziellen schiedsrichter sanktioniert(nicht das tscha,aber allgemein unflätiges bzw provoziernendes verhalten)in den unteren klassen ist den suppenkaspern allerdings tür und tor geöffnet!