Zitat:
Zitat von MRuby
Ich halte es immer so, daß die Kinder und Jugendlichen aktiv das Training mitgestalten können. Ich hab ne Mappe angefertigt indem sich 40 Aufwärmspiele finden und dann kann jedes Kind sich mal ein Spiel aussuchen. Das klappt bei meinen ganz gut. Außerdem gibt es einmal im Monat eine Feedbackrunde, da kann jedes Kind sagen was es am Training gut fand und was ihm nicht so gefallen hat und ich versuche es dann umzusetzen.
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Und das mit der Feedbackrunde klappt?
Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass das von den Kindern ziemlich schnell ins Lächerliche gezogen wird oder überhaupt erst gar nicht ernst genommen wird. Allerdings schätze ich mal, dass des auch ein wenig auf`s Alter ankommt.
Die Idee mit der Mappe und der aktiven Mitgestaltung finde ich superklasse. Ich werde versuchen, das in mein eigenes Training mit einzubauen.
Mein Motivationskonzept:
Am Anfang der Stunde bekannt geben
"Wenn dies und das (Aufbauen, bestimmte Übungen,...) heute gut klappt machen wir 10 Minuten früher Schluss und spielen danach noch einen Rundlauf, Fußball, Stehbock-Freibock." Je nach Alter/ Wünschen der Trainingsgruppe. Bei mir hat das immer einigermaßen gut funktioniert.
Andererseits wenn man ausschließlich mit dem Belohnungsprinzip arbeitet (in der Theorie hört sich das alles ja furchtbar toll an!!!), kann das meiner Meinung nach auch nicht immer funktionieren. Vor allem im "Flegelalter" muss man Kindern und Jugendlichen Grenzen setzen.
Wenn mir das Auf- oder Abbauen zu lange dauert schaue ich z.B. auf die Uhr und drohe Strafrunden an, wenn die Kids in der vorgegebenen Zeit nicht fertig sind. Natürlich muss man die "Bestrafung" dann auch eintreten lassen, sonst verliert man schnell an Glaubwürdigkeit.
Meinungen dazu?
Weitere Anregungen?
@littlecranede: Hast du dein Streicheleinheiten - Konzept ausprobiert, bzw. Erfahrungen damit gemacht???