Zitat:
Zitat von Doc Snyder
Natürlich ist die Bilanz entscheidend.
Aber vielleicht ist meine Argumentation schwer zu verstehen.
Mir geht es um den Vergleich zweier Angreifer.
Ich habe mehrfach erlebt, dass zwei gleich starke Bezirksklassenjugendliche ("normler Topspinangriff Noppen innen beidseits"), die in der ersten Herrensaison (erstmal nur) Kreisliga oben spielen sollten, unterschiedlich gut gegen die "Materialopis" agierten. Und m.E. hat der Jugendliche, der diese "Materialopiklippe" besser meistert, auch das größere Potential, in der zweiten Herrensaison Landesliga unten gut auszusehen, auch wenn dort kaum Materialspieler agieren sollten. Gut gegen Material spielen zu können ist m.E. ein guter Indikator für die weitere Entwicklung (in dieser mittleren Spielstärkeebene). Das mag bei höherer Spielklasse vielleicht anders sein.
Offensivspieler, die gut gegen Material spielen können, sollten die natürlichen Verbündenten der Materialspieler bei der Kritik des Verbots der glatten langen Noppen sein. Leider fehlt die Stimme dieser "Normalbelagsspieler" in der Diskussion nahezu vollständig.
Doc Snyder
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Da gebe ich dir recht. Das Spiel gegen Material erfordert technisch- taktisches Können. Man muss agieren können, nicht nur reagieren. Und das ist eine ganz andere Qualität. Es gibt die schon öfters erwähnte Studie, nach der sportartübergreifend, die Akteure am erfolgreichsten sind, die häufig beim Training Störfaktoren ausgesetzt sind. Dazu gehört im TT jedes Spiel gegen ungewohnte Spielweisen, Materialien und unter erschwerten Bedingungen.