Hallo liebe TT-Kameraden,
Zu erst einmal möchte ich mich vorstellen. Ich bin neu hier in diesem Forum, ich spiele seit etwa 3,5-4 Jahren Tischtennis, momentan spiele ich (noch) Jungen Bezirksklasse (momentan auf dem ersten Platz). Ich spiele normalerweise ein eher defensiv ausgerichtetes Spiel, sprich: (sehr, sehr) viele weiche Schupfbälle, dann ein agressiver Schupf mit viel Spin zur Vorbereitung, dann ein sehr weicher (langsamer) langer Topspin in die gegnerische Rückhand, so dass er einen Schritt zurück machen muss, dann ein etwas schnellerer Topspin in die Vorhand, so dass er sich bewegen muss (ich betone es immer wieder: tischtennis ist ein bewegungssport

), dann ein kurzer Störball und dann ist meistens aus, oder ich schlage noch mit der Rückhand.
Zudem bin ich eher rückhandorientert, sprich etwa 55-70% aller meiner bälle sind Rückhandbälle (vom Schupf bis zum Schlag).
Jetzt das Problem: Als überzeugter Defensiv-Spieler spiele ich aber jetzt mit total verdrehtem Material:
Holz: ein seehr gut kontrollierbares OFF-Holz Butterfly Primo Powerfeeling ST
Vorhandbelag: Stiga Mendo Energy
Rückhand: der Butterweiche und sehr spinfreudige Butterfly Cermet (ein echter Geheimtipp)
Passt das eigentlich oder würde ich mit anderem Material besser fahren? Was behindert mich in meiner Spielweise vom Material her? Oder allgemein: kann man vernünftige konsequente Abwehr spielen mit solch einem Material? Ich meine bei mir klappt es ja, aber ist das wirklich ratsam?
Würde mich mal interessieren, wozu ihr mir raten würdet, danke.
Weixing alias Dennis Kuhlmann.