Einzelnen Beitrag anzeigen
  #7  
Alt 23.10.2006, 14:04
fird fird ist offline
registrierter Besucher
erfahrenes Forenmitglied
 
Registriert seit: 03.10.2004
Beiträge: 403
fird ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Noppen und Antis in höheren Ligen konkurrenzfähig?

Ich denke aber dass Spieler wie Joo Seh Hyuk, Chetchetinin, Filius, Akerström usw. einen entscheidenden Vorteil haben: Sie sind Raritäten. Ein normaler NI-Spieler spielt einfach meistens gegen NI-Angreifer, kommt dann ein Materialspieler, ist das Neuland.

Wie man finde ich vor allem beim Koreaner gesehen hat: 2003 top, 3 Top-Chinesen rausgeworfen, aber sein Spielsystem ist mitlerweile durchschaut, die Chinesen haben das trainiert und sich darauf eingestellt und er sieht gegen solche Spitzenspieler nicht mehr gut aus.

Das ist das Beispiel, worauf ich meine Behautptung baue, --> Materialspieler sind eingeschränkt und zu wenig variabel. Hat man sie einmal geknackt, habens sies schwer.



Jeder kennt es doch aus eigener Erfahrung: Beispiel: Man verliert immer gegen Spieler X, welcher Material spielt, verliert meistens. Schlägt man ihn aber einmal, so ist es oft so dass man in der Folge nicht mehr oft gegen ihn verliert. Man hat ihn geknackt, sich auf ihn eingestellt. Der Spieler X ist zu limitiert um sein spiel umzustellen.

Mit nem Ni Belag kann ich schnelle Bälle schlagen, mit viel Spin einen weichen Topspin spielen, defensiver spielen, aktiv blocken etc.

Mit einem Glattnoppenbelag hab ich im Prinzip nur 2 Schläge, den aktiven Block (Druckschupf) auf Unterschnitt und den Block auf Topspin. Diese 2 Schlagarten mögen zwar um das vielfache gefährlicher sein wie die Schläge mit Noppen Innen Belägen, (da ungewohnt) aber verlieren mit der Zeit ihre Wirkung.
Mit Zitat antworten