Zitat:
Zitat von daddy
Bundesliga als Vorbild:
Nach diesem Vorbild am letzten Spieltag in der Bezirksklasse 7 in Bezirk Düsseldorf passiert.
Und da hat auch noch der regelentsprechend aber unsportliche Verein gewonnen.
Besonders ärgerlich für die Spieler, die nur ein Spiel machen dürfen.
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Mhm, wenn ich mir den Spielbericht TTC Unterfeldhaus - TTC Solingen II so anschaue (das war doch das hier angesprochene Spiel?), dann hat die Nr. 1 der Unterfeldhauser ja noch Doppel gespielt und damit am Mannschaftskampf mitgewirkt. Wenn er danach zum Einzel nicht mehr antritt (Verletzung im Doppel??!!), entspricht dies tatsächlich der Wettspielordnung. Das hätte im Bezirk Düsseldorf sonst sicherlich auch zu einer Wertung des Spieles geführt.
Doch zurück zum eigentlichen Thema. Nicht der Wettspielordnung entspricht m. E. die in der 1. (und 2.) Bundesliga recht weit (nicht nur in Jülich) verbreitete Praxis, Spieler von vornherein "abschenken" zu lassen. Eigentlich ist D 3.1. der Wettspielordnung doch eindeutig:
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3.1 Die einzelnen Spieler werden (außer im modifizierten Swaythling-Cup-System, im WM-System und im Corbillon-Cup-System) nach Spielstärke(A1 bis A6, B1 bis B6 bzw. A1 bis A4, B1 bis B4) aufgestellt. Fallen Spieler aus, so haben die übrigen Spieler geschlossen aufzurücken und die Ersatzspieler treten an die letzten Plätze. Ein Spieler gilt als ausgefallen, wenn er bis zum Ende des Mannschaftskampfes überhaupt nicht mitgewirkt hat."
Vielleicht kann hier ja mal jemand erklären, warum die Vereine der 1. und 2. Bundesliga sich offensichtlich nicht an die Wettspielordnung halten müssen?