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Zitat von Ebbywan
Wenn die Grenzwerte 0,3 und 1,1 stimmen sollten, bin ich mal gespannt ob es mehr Umstellungen geben wird. Wenn denn dann - wer weiß wofür´s gut ist. Da wird´s dann sicher ´ne ganze Menge Meckereien geben, von wegen "Früher war alles besser !"
Bis die Tage
Ebbywan Kenobi
(May we guck in the Zukunft) - (Für das Stacheltier: Das ist Edeldenglisch)
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Für einen Verein wie meinen der jeweils mehrere Mannschaften in einer Spielklasse (aber unterschiedlichen Staffeln) hat wird das richtig lustig. Nach jetzt durchschnittlich drei Partien drohen in der 1. Bezirksklasse zwei zusätzliche Sperrvermerke und in der Kreisliga ca. 8, wenn wir nicht mannschaftsübergreifend umstellen.
Innerhalb der fünf betroffenen Mannschaften ist hingegen nur eine einzige Umstellung notwendig. So muß jemand der 2:6 oben steht (und dabei eine Partie gegen einen Verletzten quasi geschenkt bekommen hat) vor jemandem spielen, der 2:2 unten steht, aber zwei Mannschaften vor ihm aufgestellt ist. Beispiel Nr. 2: ein Angeschlagener, der sich seiner Mannschaft trotzdem zur Verfügung stellt und erwartungsgemäß verliert, rutscht durch diese Maßnahme gleich zwei Teams tiefer.
Für Vereine die eine relativ hohe Spielerdichte in einem gewissen Leistungsbereich haben, ist diese Regelung - speziell zur Halbserie - tödlich. Entweder reißen wir unsere (homogenen) Mannschaften mitten in der Saison komplett auseinander oder wir akzeptieren einen Haufen Sperrvermerke, der die Ersatzgestellung wirklich problematisch macht.
Vor der Saison war dies übrigens überhaupt kein Problem. Nach den Bilanzen der Vorsaison ist die Mannschaftaufstellung korrekt und keiner der Staffelleiter und auch keiner unserer Gegner hatten irgendeinen Widerspruch zu Protokoll gebracht.
Ich bin mal gespannt, wie die mannschaftsübergreifende Aufstellung (wohlgemerkt: nur bei Teams in der gleichen Spielklasse) gehandhabt wird. Wenn hier streng nach den Buchstaben der WO gearbeitet wird, dann wird das zumindest für das Feierabendtischtennis in den unteren Klassen ein echtes Problem.