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Zitat von profispieler
da vergleichst du mal wieder äpfel mit birnen.ich habe doch erwähnt,daß man diese spieler der grauen vorzeit um gotteswillen nicht vergleichen kann mit dem tischtennis von heute.darum hinkt der vergleich definitiv.das tischtennis der neuzeit würde ich frühestens ab 1980 anfangen zu zählen.davor,vergiss es einfach.waldner kannst du nicht nur an 2 wm-titeln festmachen.da must du auch miteinberechnen wie lang der sich gehalten hat,was er sonst noch gewonnen hat usw.das ist und wird wohl einmalig bleiben im welttischtennis!
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Ohne die beachtlichen Leistungen Waldners schmälern zu wollen oder gar zu können, aber man könnte durchaus über Waldners Einzigartigkeit sinnieren, wenn schon Leistungen anderer Spieler als antik und somit nicht als zählend abgewertet werden.
Man denke zum Beispiel an die vielen Chinesen, u.a. besagter Jiang Jialiang, die ihre Karriere vorzeitig beendet haben. Hätten die das vielleicht auch vollbringen können oder zusammen mit Waldner über Jahre das Welttischtennis dominieren können?
Gehört Waldner vielleicht nicht der eventuell vorerst letzten Spielergeneration an, die sowas hat schaffen können? Ist die Spitze nicht mittlerweile so dicht und die Fitness nicht so entscheidend, daß man sich nur noch wenige Jahre oben halten kann?
Wäre dann nicht jeder Spieler, dem das heute mal gelänge, in seinen Leistungen höher zu bewerten? Sprich Waldner = graue Vorzeit?
Ansonsten gehe ich mit Rüberazzi konform, daß wahrscheinlich auch ein hoher Prozentsatz der früheren Spitzenakteure Jahrzehnte später eine gute Figur gemacht hätten. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, daß TT heute auch andere Anforderungen an den Spieler stellt. Daher liegt die Quote auch deutlich entfernt von 100%.