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AW: Haben Abwehrspieler bzw. Materialspieler eine Zukunft in hohen Spielklassen?
Das auch Spielsysteme die als im Profi-Tischtennis chancenlos angesehen wurden Erfolg haben können zeigt zur Zeit der junge Schwede Fabian Akerström.
Allein die Tatsache, dass die wenigsten Spieler der ersten oder zweiten Bundesliga "Material" spielen und außer ihm keiner in solch einer Art (nahe am Tisch die Bälle häufig "abstechend") verschafft ihm einen enormen Vorteil.
Dazu kommt natürlich, dass Ackerström auf beiden Seiten angreifen kann.
Er ist ja noch jung und wird seinen Weg sicherlich gehen.
Das alte Argument, dass ein "Abwehrspieler" nie Weltmeister wird, zählt meiner Ansicht nach nicht, denn es hat auch kaum ein Angriffsspieler das Potential dazu, dies zu erreichen.
Allgemein denke ich, dass auch in Zukunft kaum Spieler mit langen / halblangen Noppen in den höheren Spielklassen zu finden sein werden, doch es gibt stets Ausnahmen, die davon profitieren, einer "seltenen Rasse" anzugehören.
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