Zitat:
Zitat von Peter Igel
Und es bleibt dabei: Das ist nicht "nur ein Tippfehler" gewesen, den sich Herr Nelson da erlaubt hat, das war vielmehr ein Fauxpas im Sinne unsauberen Journalismus'.[...]
Denn auch (und "gerade"!) durch Nennung des "richtigen" Geburtsjahres 1988 wäre die Story nicht stimmig und schlüssig.
Herr Nelson hat schlicht und ergreifend versucht, einen Bezug zwischen Tschernobyl und der Ovtcharov'schen Biographie herzustellen, zulässigerweise, dabei aber versäumt, Chronologie und Kalenderdaten einer Überprüfung zu unterziehen.
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Allerherzlichsten Dank in den Norden. Treffender kann man es kaum sagen.
@ Rahul Nelson: Fehler passieren immer, und man ist als Chefredakteur sicher einer sehr großen Kontrollinstanz ausgesetzt. Kein Problem, wenn man auch mal Quatsch schreibt, das passiert jedem, denke ich.
Wenn man aber - als eben jener Chefredakteur einen solchen Fehler als Tippfeler hinstellt, häufen sich doch die Fragen.
Sind Aussagen wie: heute ist morgen oder der Elefant ist ein kleines weißes Tier auch Tippfehler?
Wenn ja, dann haben sie sicherlich recht. Wenn nicht, wie ich fast befürchte, wäre doch genau das das Drama.
Ich jedenfalls läse lieber einen Autor, der mal schlecht recherchierte Scheiße geschrieben hat und dazu steht, als jemanden, der den Quark noch schönredet.
In ersten Fall könnte man nämlich hoffen, der Betreffende hat sich einen schönen Abend mit wem oder was

auch immer gemacht und war am nächsten Tag nicht ganz bei der Sache.
Zum zweiten Fall schreibe ich lieber nichts.
@Peter: Keine Wette?
Hast du eigentlich eine neue Gänsefüßchen-Taste ?