Muss ich? Ich will aber nicht!
Im Ernst: Ich hab doch extra geschrieben: "Reihenfolge frei nach mir".
Ich finde halt, dass es nicht NUR nach Differenz Siege-Niederlagen gehen kann, wenn man die Stärke oder auch die Erfolgsquote eines Spielers ermitteln will, sondern AUCH - und sogar vor allem - nach dem Quotienten.
- Keiner wird doch wohl allen Ernstes behaupten, ein Spieler mit 20:10 sei besser als einer mit 9:0 oder 10:1! Oder?
- Natürlich ist andersrum auch 3:1 bei weitem nicht so gut, geschweige denn besser wie/als 20:10
Es muss schon eine gewisse Anzahl an Siegen vorliegen, um die Stärke zu untermauern.
Daher würde ich immer einen Mittelweg finden wollen: zwischen insgesamt gewonnenen Spielen (kleines Gewicht), Differenz Siege-Niederlagen) (mittleres Gewicht) und Quotient (größtes Gewicht).
Genau so find ich es immer falsch, wenn eine Mannschaft mit 14:4 in der Tabelle vor einer mit 8:0 steht! Es verzerrt doch die tatsächlichen Chancen AM ENDE oben zu stehen. Denn bei den Top-Teams/-Spielern ist doch die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie kaum etwas verlieren. Also müssen ja die Siege weniger Gewicht haben als die Niederlagen = ":0" ist dann besser als "14:"
Natürlich ist es immer eine Definitionsfrage: Was soll eine Tabelle ausdrücken?
Frgat man z.B. nicht nach der Stärke eines Spielers, sondern danach, wie viel er seinem Verein gebracht hat, dann werden natürlich Gesamtsiege und Differenz wieder deutlich wichtiger.
So ist unter DEM Aspekt Dings 24:10 vielleicht besser (= für den Club mehr wert) als Korbels 17:5.
Ich bleib jedenfalls dabei: Was die Spielstärke angeht, ist für mich Korbels Bilanz besser als Dings und Mas (obwohl ich ihn hinter den beiden getippt hatte :-) ).
Und: Für eine ganz gerechte Bewertung fehlt natürlich hier auch noch der Faktor "Gegner". Denn 10:0 gegen die 10 Schwächsten ist natürlich schlechter als 13:3 gegen die Besten!
P.S.: Und dass Deine Tipp-Reihenfolge (wieder?) ein wenig chaotisch war, musst Du doch zugeben!