Gestern wieder gesehen:
´Das Siebente Siegel ` von Ingmar Bergman , aus dem Jahre 1957. Seinerzeit auf dem Festival in Cannes mit Lob überhauft, handelt es sich hier um eine tiefe Reflektion über den Sinn des Lebens.
Ein Ritter kehrt nach Jahren vom Kreuzzug im Heiligen Land zurück und zieht mit seinem ( intellektuellen) Knappen durch das von der Pest gebeutelte Land. Als ihn der Tod holen will, begehrt er auf und erbittet eine weitere Frist, um zuerst eine Antwort auf seine vielen Fragen zu erhalten.
Der Tod gewährt ihm diese Frist - zumindest für die Dauer eines Schachspieles. Der Einsatz: Das Leben des Ritters...
Milieu- und Charakterzeichnung sind superb gelungen; das Mittelalter mit Jahrmärkten, Hexenverfolgungen, Seuchen und Heimsuchungen aller Art wird lebendig beschworen...
PS:
Für das Frühjahr ist übrigens eine Werkschau Erich von Stroheims im Filmmuseum Frankfurt geplant; wer mit diesem Namen nichts anfangen kann:
www.tt-news.de/forum/showthread.php?p=772843 (Post Nr. 597 auf Seite 40) .