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Professionalität in der Bundesliga
In einem Artikel unserer Tageszeitung wurde über die Situation der Tischtennis Bundesliga berichtet. Unter anderem wurde festgestellt, dass es Vereine gibt, die keine eigenen Trainingsgruppen haben oder bei denen die Managertätigkeiten ehrenamtlich nach Büroschluss ausgeübt werden (wie in Plüderhausen) . Im weiteren Verlauf des Artikels wurde der Präsident der TTF Liebherr Ochsenhausen Herr Ihle zitiert: „Es gibt Vereine, die bekommen zwar den Etat zusammen, passen aber nicht in das Bild der Liga.“ Desweiteren forderte er, dass die Professionalität ein Kriterium für die Lizenzerteilung sein soll.
Ich finde es ziemlich bedenklich, wenn Herr Ihle festlegen will, welche Vereine in Bild der Bundesliga passen und welche nicht. Sicherlich ist es wünschenswert eine eigene Trainingsgruppe zu haben. Das scheitert in Plüderhausen aber schon daran, dass tagsüber keine Sporthalle zur Verfügung steht. Außerdem steht die Professionalität des Managements nicht unbedingt in Zusammenhang mit dem Erfolg des Vereins ( sieht man ja in Ochsenhausen). Solange ein Verein den Nancy-Evans-Cup gewinnt, ist es eigentlich egal, ob eine Management aus Amateuren oder Profis dahinter steht.
Oder wie ist Eure Meinung dazu?
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