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Alt 17.11.2006, 17:18
Dany Dany ist offline
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AW: Plopp 19/06: HTTV-Präsident für 4er-Teams

Da ja hier fast niemand für diese Änderung ist, muss ich doch mal ein paar Argumente für eine Umstellung loswerden:
- Zuerst einmal: die Diskussion wird nicht nur in Hessen geführt. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass der Anstoss vom DTTB kommt und die Verbände sich darüber mal Gedanken machen soll.
- Wer auf den letzten Kreistagen vor den Sommerferien war, der müsste sich erinnern können, dass dort die Vertreter des HTTV nach der allgemeinen Meinung dazu gefragt haben. Zumindest war das im MTK so. Scheinbar waren die Aussagen nicht sooo negativ, als dass sich der HTTV entschlossen hätte, sich darüber keine weiteren Gedanken zu machen
- Leider kennt das TT viel zu viele Spielsysteme. Der Nachwuchs und die 1. Liga spielen das Bundessystem, die Herren in allen anderen Ebenen mit 6er-Mannschaften und die Damen sowie auf internationaler Ebene wieder ganz anders. Den Pokal lasse ich jetzt mal weg. Kein Außenstehender versteht das. Wenn ich mich mit Eltern von meinen Kids unterhalte, schütteln die nur den Kopf. Also: Ziel sollte sein, ein einheitliches System einzuführen - auch für die Außendarstellung
- Ich bin der Meinung, dass 4er-Mannschaften das Leistungsgefälle in den Klassen vermindern würden, womit auch die Qualität der Spiele gesteigert werden
- Es wird in höheren Klassen keine großen Finanzierungsprobleme mehr geben, da die Kosten niedriger werden - insbesondere wichtig, das Sponsoren immer rarer werden. Die Fluktuationen in den höheren Klassen sind ja doch recht groß und haben Auswirkungen bis auf Kreisebene.
- Es gäbe wieder mehr Spiele auf Kreisebene, wodurch die Fahrtstrecken kürzer werden.
- Man kann mit einem Auto zu den Spielen fahren - bei steigenden Spritpreisen ein zu berücksichtigenden System
- Die demographische Entwicklung wird uns in den nächsten Jahren überrollen, womit der Unterbau wegbrechen wird. Ich bezweifle doch stark, dass es in 5 Jahren im MTk noch eine 6er- 3.KK geben wird. Lieber einen starken, breiten Unterbau als schwache Spiele mit weiten Fahrstrecken.
- In vielen Bereichen sind Arbeitszeiten bis 19 Uhr / 19.30 Uhr keine Seltenheit. Zudem ist die Tendenz zum Zweitjob auch nicht zu leugnen. Daher ist es für viele sicherlich einfacher, wenn man später anfangen könnte (20.30 Uhr bei 6er-Mannschaften ist fast unmöglich). Zudem will auch nicht jeder noch bis 24 Uhr am Tisch stehen, wenn er am nächsten Tag wieder einen langen Arbeitstag hat.
- Der gesellige Teil kommt bestimmt bei 4er-Mannschaften nicht zu kurz - man ist ja viel schneller in der Kneipe
- Ich gebe zu, dass das Zählen ein Problem sein kann, wobei, wenn jeder fair ist, auch selber zählen wohl kaum schwierig sein sollte.
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