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Alt 20.11.2006, 14:41
Thomas Höhl Thomas Höhl ist offline
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AW: Plopp 19/06: HTTV-Präsident für 4er-Teams

Die meisten Argumente wurden genannt, da ich aber selbst noch nicht hundertprozentig sicher bin, was ich besser finde, begründe ich dies auch mal aus verschiedenen Sichtweisen.

Als Spieler: Vermutlich wird mir das Spielen in einer 6-er-Mannschaft besser gefallen. Zwei spielen, einer zählt, der Rest guckt hoffentlich zu und feuert an. Aber vor allem hat man einen Schiri im Doppel. Das Argument finde ich sehr sehr wichtig. Vorschlag:

Als Zuschauer: Bundesliga mit 6 Spielern möchte ich nicht mehr haben. Das ist einfach zu lang. Ich bin als Pressevertreter oft in Hochheim in der Regionalliga anwesend und üblicherweise kommen die meisten Zuschauer später oder gehen vorm Spielende, weil es einfach zu lange dauert. Vorschlag:

Als Pressemensch: Die Damen bis 8 außer in der Bundeliga, die Herren bis 9 außer in der Bundesliga, die Jugend bis 6, im Pokal bis 4, das versteht kein Außenstehender. Wenn man es konsequent für alle Spielklassen auf Vierermannschaft bis 6 Punkte durchzieht, Vorschlag:

Grundsätzlich sollte man bei einer Umstellung viele Aspekte beachten. Hallenprobleme ist eine Sache. Allerdings haben wohl in Frankfurt die Vereine eh schon das Problem, da sie oftmals unter der Woche spielen und um 22 Uhr draußen sein müssen. Die Lösung, man spielt an drei Tischen. Für diese Vereine ändert sich also nichts. Aber was passiert mit den vielen neuen Mannschaften, falls die wirklich kommen. Nur ein paar Vereinsbeispiele. Kriftel hat derzeit 4 Mannschaften zwischen Oberliga und Bezirksoberliga. Nach der Reform könnten die sicherlich 6 Mannschaften auf diesem Niveau stellen. Sollen die wirklich entsprechend nach unten rutschen? Anderes Beispiel Wehen. Erste Mannschaft Oberliga, zweite Mannschaft Bezirksliga. Nach der Reform spielt die zweite dann mit zwei Oberliga- und zwei Bezirksligaspielern, in welcher Klasse?
Vielleicht sollte der HTTV in diesem Zuge auch mal über seinen Rahmenterminplan nachdenken. Wir spielen von Anfang September bis Anfang Dezember und von Anfang Januar bis Anfang April. 16er-Klassen wären möglich, wenn der spielfreie Sommer nicht wäre. Vorteil, man hat mehr Spiele, vielleicht könnten sich die Vereine auch mehr damit anfreunden, pro Mannschaft mehr als 4 Spieler zu stellen, da man rotieren kann und trotzdem kommt jeder oft genug dran. Das ständige Verlegen weil ein Stammspieler fehlt, könnte entfallen. Vermutlich wird der Ehrgeiz der Vereine das verhindern, aber so verkehrt finde ich das nicht.

Zum Thema Abstimmung. Wie lauteten die Ergebnisse zur 11-Punkteregel, ehe sie eingeführt wurde. Wie würden die Ergebnisse heute aussehen? Ich denke, erst in der Praxis kann man wirklich erkennen, was besser gefällt. Also schaut Euch ein Spiel Eurer Jugend oder Eurer Damen an, dann kann man besser beurteilen, wieviel Mannschaft da spielt.
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