Ich versuche mal die Erklärung weiter zugeben, die von hochoffizieller Stelle zu diesem Thema kommt.
Evtl. "beruhigt" das ja den einen oder anderen.
Zitat:
Das Problem ist bekannt. Es liegt an der überwiegenden Rolle der
Divison bei diesem System. Siege gegen die vorderen Positionen werden
(deutlich) höher bewertet als Siege gegen die tieferen Positionen. Wenn
man also viele Siege gegen vordere Positionen hat, "schadet" man seinem
Bilanzwert durch Siege gegen tiefere Positionen. Dadurch wird die
durchschnittliche Gegnerstärke geringer, und deshalb auch der Bilanzwert.
Ich vergleiche es immer mit Klassenarbeiten:
Schüler A schreibt von sechs Klassenarbeiten fünf mit und hat immer 15
Punkte. Bei der letzten fehlt er.
Schüler B schreibt alle sechs Klassenarbeiten mit, in den ersten fünf
auch immer 15 Punkte, in der sechsten "nur" 14 Punkte.
Schüler A hat einen Schnitt von 15,000, während Schüler B einen Schnitt
von 14,833 hat. Obwohl B in der letzten Arbeit auch ein sehr gutes
Ergebnis erzielt hat, steht er jetzt schlechter da als A, der sich
vielleicht nur "gedrückt" hat.
Es gibt bislang keine Lösung für dieses Problem, es relativiert sich sowieso immer mehr zum Ende der Halbserie hin - je mehr Spiele
man hat, desto seltener wird das genannte Phänomen sichtbar.
Wenn ein genialer Mathematiker hier eine brauchbare Lösung vorschlagen
kann, wäre wir natürlich sehr zufrieden.
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DsR