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Zitat von ridethelightning
Natürlich ist das kein Quatsch.
Beispiel: Ein Bundesligaspieler spielt in der Oberliga zu Null und ein Kreisligaspieler in der selben Mannschaft Null zu. Ist zwar ziemlich überzogen, aber solche Ergebnisse sind unmöglich miteinander zu vergleichen, da keine Bilanz vorhanden ist. Das ist aber auch kein Problem, da in diesen Fällen der Staffelleiter in Eigenverantwortung entscheidet.
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Die Ergebnisse der beiden von dir genannten Spieler sind schon vergleichbar - der eine ist der beste Spieler der Klasse, der andere der schwächste. Das "Problem" (was m. E. nach keins ist) ist der Kreisliga- und der Verbandsligaspieler, die beide in der Bundesliga "null zu" spielen, daher die gleiche Bilanz haben werden, jedoch höchst unterschiedliche Spielstärken aufweisen.
Der Fall, dass Spieler viel zu stark oder viel zu schwach für eine Klasse sind wird von keinem Bilanzsystem vernünftig abgebildet. Natürlich können zwischen zwei Spielern, die beide "zu null" oder "null zu" spielen, Welten in der Stärke liegen. Das ändert sich allerdings auch nicht notwendigerweise, wenn nicht mehr "zu null" sondern z.B. "zu eins" gespielt wird. Auch hier liegt die Crux weniger in der Null als in der generellen statistischen (Nicht-)Verwertbarkeit kleiner Zahlen. Generell bildet der Bilanzwert die Spielstärken nur innerhalb einer Klasse einigermaßen vernünftig ab. Höhere Spielstärken werden alle auf den bestmöglichen, kleinere auf den schlechtestmöglichen Wert abgebildet. Für die Vergleichbarkeit der Spielstärken innerhalb einer Klasse ist das jedoch egal. Es spielt keine Rolle, ob einer Kreisliga- oder Verbandsligastärke hat - in der Bundesliga wir ihn seine Bilanz als schwächsten Spieler ausweisen, der er zweifelsohne auch sein wird.