So Leute, etwas verspätet noch der obligatorische Kommentar - Samstag Nacht hatte ich keine Zeit mehr, da gab es was zu feiern
VfL Ramdorf - TSG Dülmen 9:4
Dülmen ohne Hans, dafür mit Schmude und Weyer, wir wie immer komplett.
In einem erneut von Nervosität geprägten Auftakt gehen alle Doppel über die volle Distanz: Tegelkamp und ich können uns nach 0:2 und Abwehr von Matchbällen zwar noch in den fünften zittern, müsssen aber schließlich Weyer und Walter gratulieren. Umso wichtiger, dass Mensing und Hinricher ihr Doppel gegen Schmude/Stork nach 0:2 Sätzen noch für sich entscheiden können

Doppel 3 geht 3:2 an Dülmen - 2:1 für die Gäste.
Oben verpasst Mensing Schmude eine mächtige Packung, während ich ein fast gewonnenes Spiel (2:0 Sätze, eigener Aufschlag bei 9:9 sowie Matchball im vierten) gegen Pleyter noch verliere - 3:2 für Dülmen.
Doch in der Folge läuft fast alles für uns. Tegelkamp entscheidet ein hauchdünnes Spiel 3:1 für sich, Schulten bezwingt Weyer ebenfalls in vier (was für ihn ja schon ein Kantersieg ist...). Konicek kann gegen Walter nachlegen und auch Hinricher (nach kleinem Durchhänger in den letzten Wochen wieder besser in Form) bucht ein enges Match für uns: wir sind 6:3 vorne.
Mit dem Vorsprung und dem Publikum im Rücken kann ich meine Bilanz gegen Angstgegner Schmude auf 2:78 (rechte Seite nur geschätzt...) verbessern. Und als der bärenstarke Mensing auch noch den von mir zuvor so richtig in Form gespielten Pleyter niederringen kann, scheint bei 8:3 für uns alles gelaufen.
Doch die Gäste wehren sich noch mal: Weyer punktet mit intelligentem Spiel gegen Tegelkamp. Die anschließenden parallel laufenden Spiele sind die wohl spannendsten des Abends. Sowohl Schulten's Spiel (gegen Walter) als auch das von Konicek (gegen Stork) kippen hin und her und müssen in den Entscheidungssatz. Doch auf Scholle ist Verlass - sein neunter (!!!) Fünf-Satz-Erfolg in dieser Saison bringt uns den Siegpunkt
Die beiden älteren Herren am Nebentisch beschließen übrigens bei 11:11, nicht mehr weiter zu spielen
Fazit: der Sieg gegen den alten Rivalen aus Dülmen geht in Ordnung. 3 3/4 Stunden Spielzeit für ein 9:4 zeigen, dass es hart umkämpftes Spiel war, das Satzverhältnis von 34:24 veranschaulicht aber, dass der Sieg nicht allzu hoch ausgefallen ist.
Die Zuschauer (erneut gute Resonanz) haben mal wieder was für's Geld geboten bekommen - tolle Stimmung und umkämpfte Spiele in freundschaftlicher Atmosphäre. Und dank des lang ersehnten Ausstands unseres Sandplatzwühlers gab's auch noch einen wunderschönen Ausklang - vielen Dank noch mal für Schnittchen, Bier und Unterkunft
Gruß
Thomas