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Sparen ist alles! Ist der BTTV schon pleite?
Am Wochenende 4./5. Mai 2002 fanden in Zell bei Würzburg die Süd-/Nordbayer. und Bayer. Schüler-B-Mannschaftsmeisterschaften statt. Die Schülerinnen und Schüler zeigten über weite Strecken hochklassiges Tischtennis und waren mit riesigem Eifer dabei, ebenso wie die zahlreichen begeisterten Betreuer und Eltern.
Der BTTV glänzte dabei nicht nur durch Abwesenheit, sondern vor allen Dingen durch Ignoranz. Bei den Süd- und Nordbayer. Wettbewerben wurde die Siegerehrung zunächst auf den letzten Turniertag verschoben, um dann gänzlich auszufallen. Soweit trifft unseren Verband noch keine Schuld. Dass aber am Abschlusstag kein einziger Ehrenpreis für irgendeine Konkurrenz ausgegeben wurde, ist schon mehr als beschämend.
Genau so stellte sich jeder in der Halle Nachwuchsförderung vor!? Haben unserre Herren Verbandsfunktionäre schon einmal etwas von Motivation oder auch nur von Anerkennung für andere, sprich Sportler gehört? Jeder auch noch so unbedarfte Betreuer weiß, dass jedes Kind glänzende Augen und einen immensen Motivationsschub bekommt, wenn es sich Medaillen oder Pokale erkämpft. Ganz davon abgesehen, dass es sich einfach gehört, eine Leistung auf der bayerischen Ebene wenigstens richtig zu würdigen.
Für lächerliche 100 Euro hätten für alle siegreichen Kinder Pokale oder Medaillen bereitgestellt werden können. Wenn diese Summe die Zahlungsfähigkeit des BTTV übersteigt, sollte sich die Herren Funktionäre ernsthaft und schnellstens Gedanken über eine Insolvenz machen. Ansonsten sollte sich jeder Funktionär, der damit zu tun hat intensiv Gedanken darüber machen, ob er weiterhin an seinem Sessel kleben und so weiter machen will, oder ob vielleicht drei Teilnehmer auf einem der kommenden Verbandstage nur ein Schnitzel in einer angemessenen Lokalität verspeist, anstelle eines Steaks in einer Luxusherberge, dann wären die Preise für das nächste Turnier bereits eingespart.
Und sollte dies tatsächlich niemanden im Verband interessieren, dann gute Nacht Nachwuchsförderung und schlafen Sie gut auf ihren noch nicht erworbenen Lorbeeren, meine Herren.
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