|
Wo ich doch nun verstehen möchte, wie Langnoppenspiel so läuft, habe ich beim Lesen dieses Threads folgenden Eindruck gewonnen (betrifft Palio, aber auch andere Langnoppenbeläge):
Ein Ball, der nur die 'Flächen' der Noppen berührt, wird ohne aktiven eigenen Schnitt gespielt (Druckschupf, Block, normales Schupfen...) -> daraus entstehen die gewohnten 'flattrigen' und 'komischen' Bälle.
Der Gegner gewinnt den Eindruck eines ziemlich 'toten' Belags.
Ursache hierfür mag die wenig reibende Noppenoberfläche sein und die Tatsache, dass diese sich auch ohne viel 'Gegenwehr' ein Stück zur Seite bewegen.
Bei schnellen Topspins oder schnellen Schnittverteidigungsbewegungen knicken diese Noppen ganz um, der Ball wir mit den 'Seiten' ('Hälsen') der Noppen gespielt, die dann womöglich griffiger sind, und die auch nicht mehr ausweichen.
Daraus entseht dann recht viel (für den einen toten Ball erwartenden Gegenspieler unheimlich viel) Schnitt.
[ ] alles Quatsch, neu nachdenken!
[ ] so ungefähr, aber (näheres erkläre ich hier)
[ ] ja, stimmt so im Wesentlichen :-)
Jens
|