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Alt 06.12.2006, 10:18
der wahre brain der wahre brain ist offline
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AW: Herren-Oberliga Saison 2006/2007

Hinserie endet mit einer Krönung

Tischtennis-Oberliga der Herren: VfL Oker lässt in Heimspielen Langförden und Lunestedt alt aussehen
Der Gewinn von zwei Punkten war die Vorgabe, mit der die Tischtennisherren des VfL Oker in die beiden Begegnungen der Oberliga gegangen waren. Am Ende konnten es Spieler und Zuschauer kaum fassen: Mit 9:5 gegen Blau-Weiß Langförden und 9:3 gegen den TSV Lunestedt gab es zwei eminent wichtige Siege. "Das war ein krönender Abschluss einer erfolgreichen Halbserie, mit der wir und auch die Konkurrenz nicht gerechnet hatten", sagte ein überglücklicher Spieler Dirk Wagener.

"Inzwischen ist in dieser Klasse einiges möglich", weiß auch Sportwart Rudolf Ebeling, "für uns wäre es schön, wenn wir in der Rückserie unseren Mittelfeldplatz festigen könnten."

Gegen Langförden beherrschten Marin Kostadinov/Alexander Iskine Igel/Hölzen. Am Nebentisch waren Samuel Darge/Matthias Artelt gegen Lorenz/Eilers chancenlos. Wagener/Peter Treulieb hatten gegen Schierbaum/Bahns den längeren Atem.

Ein Augenschmaus waren die Spiele von Okers Spitze Kostadinov und Iskine gegen Abwehrspezialist Peter Igel. Mit harten Topspins und kurzen Stopps demonstrierten die Okeraner, wie man einen Defensivspieler in die Knie zwingen kann. Auch gegen Langfördens Spitzenspieler Lorenz ließen beide nichts anbrennen und brachten es damit auf eine 4:0-Bilanz. In der Mitte sorgte Wagener gegen Eilers für einen wichtigen Punkt. Darge hatte gegen Schierbaum den Sieg bereits vor Augen, unterlag aber mit 11:13 im fünften Satz. Im hinteren Paarkreuz wusste Treulieb bei seinen Siegen voll zu überzeugen.

Auch gegen Lunestedt feierte der VfL einen eindrucksvollen Erfolg. In den Doppeln ergab sich der gleiche Verlauf wie gegen Langförden, so dass die Okeraner mit einer 2:1-Führung in die Einzel gingen. In der ersten Runde punkteten alle Spieler bis auf Iskine und Darge. Kostadinov musste über die volle Distanz gehen, um den aggressiv agierenden van Harten zu besiegen. Auch Treulieb kam zeitweise in Bedrängnis. Nach dem knappen Erfolg von Artelt gegen den noch ungeschlagenen Wendt schien der Widerstand der Lunestedter aber gebrochen. Kostadinov und Iskine schraubten die Okeraner Führung auf 8:3, ehe Darge den Sieg perfekt machte.

VfL Oker - Blau-Weiß Langförden: Kostadinov/Iskine - Igel/Hölzen 3:0, Darge/Artelt - Lorenz/Eilers 0:3, Wagener/Treulieb - Schierbaum/Bahns 3:2, Kostadinov - Igel 3:0, Iskine - Lorenz 3:2, Darge - Eilers 2:3, Wagener - Schierbaum 2:3, Treulieb - Bahns 3:1, Artelt - Hölzen 0:3, Kostadinov - Lorenz 3:2, Iskine - Igel 3:1, Darge - Schierbaum 2:3, Wagener - Eilers 3:1, Treulieb - Hölzen 3:1

VfL Oker - TSV Lunestedt: Kostadinov/Iskine - van Harten/Czichy 3:1, Darge/Artelt - Pump/Kaup 2:3, Wagener/Treulieb - Wendt/Özer 3:1, Kostadinov - van Harten 3:2, Iskine - Pump 1:3, Darge - Czichy 0:3, Wagener - Özer 3:0, Treulieb - Kaup 3:1, Artelt - Wendt 3:2, Kostadinov - Pump 3:0, Iskine - van Harten 3:2, Darge - Özer 3:0.


jetzt weiß ich also endlich, wie man einen abwehrspieler bezwingt *grins*


Florian Haux erteilt Top-Spielern Lehrstunden

Tischtennis-Oberliga: MTV Wolfenbüttel kassiert 5:9-Niederlage gegen Langförden



Der MTV Wolfenbüttel verabschiedete sich mit einer 5:9-Niederlage gegen den Vierten der Tischtennis-Oberliga, SV Blau Weiß Langförden, in die Weihnachtsferien.

Die Ausgangssituation war wegen der personellen Schieflage der Lessingstädter von Pessimismus geprägt. Für den in Portugal weilenden Schüler-Nationalspieler Arne Hölter sprang Betreuer Horst Haux in die Bresche, da Nils Haberstumpf an einer Erkältung laborierte. Christof Kepski ließ sich erneut nur auf dem Spielblock eintragen, da er sich für einen aktiven Einsatz noch nicht fit fühlte, und der formschwache Arnd Ahlbrecht bot einmal mehr eine schlechte Vorstellung.

Ganz anders präsentierte sich das verbleibende Trio. Nach einer langen Durststrecke befindet sich Florian Haux in bestechender Form. Die 31-jährige Nummer zwei des Gastgebers erteilte nicht nur dem früheren Landesmeister Lars Lorenz eine 11:4, 11:6, 11:7-Lehrstunde, sondern behauptete sich kaum weniger deutlich 11:9, 11:6, 13:11 gegen den neben Sven Arnhardt besten Abwehrspieler Niedersachsens, Peter Igel.
"Florian hat wie aufgezogen getroffen. Das war Tischtennis vom Feinsten", lobte Horst Haux seinen Sohn, bezog in das Lob auch MTV-Kapitän Rolf Schubinski ein, der im mittleren Paarkreuz ebenfalls ohne Satzverlust blieb. Michael Eilers gönnte der vielfache Ex-Bezirksmeister gerade 8, 7 und 6 Punkte, während Nils Scherbaum von dem 40-Jährigen sogar 11:7, 11:5, 11:1 abgekanzelt wurde. 16:4-Siege stehen in Schubinskis Halbzeit-Bilanz.

Das Duell der Abwehrstrategen mit Igel entschied Arnhardt hauchdünn 12:10 im Entscheidungssatz zu seinen Gunsten. Gegen Lorenz kassierte er allerdings eine unerwartet klare 5:11, 5:11, 11:13-Schlappe.

Fortune fehlten Florian Haux/Schubinski im Eingangsdoppel, in dem sie eine 10:8-Führung gegen Lorenz/Thomas Hölzen nicht über die Ziellinie retteten. Auch Ahlbrecht konnte Satzbälle gegen Hölzen nicht nutzen. kjz

und was ist mit ruwen?
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