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Alt 11.05.2002, 00:49
Mathias Mathias ist offline
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@ flo seitz

1. ob es gut oder schlecht ist für den deutschen nachwuchs, wenn hier viele ausländer spielen? frag mal die bundestrainer, was sie von der regelung halten!!!

2. auch wenn ich mich wiederhole - diese bestehende regelung bringt nichts für den deutschen nachwuchs. schau dir nur mal die anzahl der eu-bürger in der zweiten bl an. in der ersten bl - wo die spieler, welche den dttb international vertreten sollen - spielen, gilt diese schwach.... regelung auch nicht. frag doch mal die bundesligisten,was sie von dieser regelung halten.

3. wirst du durch solch eine regelung keinen verein finden, der deshalb seine nachwuchsarbeit intensiviert. entweder der verein will etwas für den nachwuchs machen oder nicht.

4. ist es doch viel besser, wenn die spieler (völlig egal welcher nationalität) vor ort leben und trainieren. wieso soll sich ein zuschauer besser mit einem spieler identifizieren, der zu jedem spiel einige hundert kilometer anreisen muß, als mit einen nichtdeutschen!!!, welcher vor ort wohnt und trainiert. wenn dem so ist, dann kann dies nur mit vorurteilen gegenüber ausländischen mitbürgern zusammenhängen. und solche vorurteile müßen abgebaut werden. was soll sonst in wenigen jahren geschehen, wenn die eu richtung osten erweitert wird und auch diese menschen die volle freizügigkeit innerhalb der eu erhalten?

5. es ist müßig hier immer über wehr und eilenburg zu schreiben. weißt du denn wirklich, was da abgeht? ich will nur soviel sagen - wenn alle vereine soviel für den nachwuchs machen würden, wie der ttc eilenburg, dann gäbe es überhaupt keine diskussion über ein "angebliches" nachwuchsproblem.

6. schau dir nur mal passau oder tegernheim an. wer von den leuten die letzte saison dort gespielt haben, wohnt denn auch vor ort und hat noch dazu (als glorreiche gnade durch geburt) die deutsche staatsbürgerschaft.

es ist einfach der argumentation des südd. ttv zu folgen, wenn man vor der gesellschaftlichen realität und der zukunft die augen verschließt. was aber das problem ist, welches sich jetzt stellt: der verband hat bisher in allen verfahren betont, daß es sich bei der ausländerregelung (oder wie auch immer wir das kind nennen wollen) um ein demokratischen beschluß handelt, welchen doch auch die "bösen" vereine folge leisten müßten. des weiteren beruft man sich immer auf die gerichtsverfahren, welche zu gunsten des verbandes ausgegangen sind. aber an die urteile aus den verfahren, in welchen die vereine obsiegt haben, hält sich der verband mit einer fadenscheinigen argumentation überhaupt nicht.

so, jetzt hab ich genug geschrieben.

mfg

mathias

Geändert von Mathias (11.05.2002 um 00:52 Uhr)
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