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AW: 2. Bundesliga Süd Damen 06/07
Um zur Ausgangsproblematik zurückzukommen:
1. Wenn ein Verein und ein Staffelleiter einer Verlegung zustimmen, dann ist die Verlegung genehmigt. Auch wenn der Verlegungsgrund im Nachhinein nicht mehr einschlägig ist. Außerdem konnte Stork ja nicht wissen, wann sich Stumper später in der Saison einmal festspielen würde und an welchem Termin welche Spielerin aus anderen Gründen nicht mehr mitspielt.
2. Sicherlich ist es nicht "die feine englische Art", die Spieler wie genannt einzusetzen.
3. Ob ein Spiel pünktlich beginnt, ist nicht ausschlaggebend. Das Spiellokal hatte zu dem Zeitpunkt noch 90 Minuten vor Spielbeginn in spielbereitem Zustand zu sein. Dann hätte man an sich in dem anderen Hallenteil, das um 16:30 Uhr frei war, auch das Spiel austragen müssen. Da der andere Teil bereits besetzt war, war er nicht "spielbereit".
4. Der doch etwas seltsame Terminplan ist sicherlich im Sinne unseres Sportes nicht zielführend. Zwar ist es gerade für Vereine mit Nachwuchsspielerin des Nationalkaders schwer, die Spieltermine mit den Abwesenheiten der Jugendlichen in Einklang zu bringen. Andererseits führt die unrhythmische Spielansetzung zu einer Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten der Vereine mit Spielern, derern Wohnsitz sich im Ausland befindet. Der Verein spart durch häufige Doppelspieltage enorme Reisekosten und erwirbt sich so einen - in meinen Augen unlauteren - Vorteil. Letztlich ist der Umstand, dass z. B. wie in diesem Jahr geschehen eine Mannschaft bereits die Vorrunde absolviert hat und andere Vereine noch vier oder fünf Partien auszutragen haben, nicht gerade förderlich für die Außendarstellung unseres Sportes. Es ist schon etwas unverständlich, dass diejenigen, die eine solche Praxis genehmigen, sich im nächsten Satz darüber beklagen, dass unser Sport nicht so richtig ernst genommen wird.
@TT-Spielerin:
Da es sich um die Bundesligen handelt, gilt hier die BLO. Und da spielt sich eine Spielerin fest, wenn sie mehr als drei Mal in ein und derselben höherklassigen Mannschaft mitwirkt.
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Rheinhessen - ein sympathisches Stück Rhein-Main
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